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Presenter kaufen 2026: Laser, digitaler Zeiger, Akku

Presenter kaufen 2026: Logitech R500s, Spotlight 2, R400, Kensington und Targus im Vergleich – Reichweite, Laserklasse, digitaler Zeiger und Akku.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 03.11.2026
Unsere Wahl für die meistenLogitech R500sVorträge mit Beamer, wechselnde RechnerBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichLogitech Spotlight 2Hybride Meetings, große BildschirmeBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt10 Abschnitte

Ein roter Laserpunkt auf einem großen Fernseher im Besprechungsraum? In der letzten Reihe verschwimmt er, und die Kollegen im Videocall sehen ihn gar nicht. Genau daran entscheidet sich der Kauf. Wer vor Leinwand und Beamer spricht, ist mit einem schlichten Laser-Presenter wie dem Logitech R500s gut bedient. Wer auf Bildschirmen oder hybrid präsentiert, braucht einen digitalen Zeiger.

Leinwand, Fernseher oder Videokonferenz?

Ein echter Laser wirft Licht auf die Projektionsfläche. Auf einer matten Leinwand funktioniert das seit Jahrzehnten. Auf LCD- und Plasmabildschirmen ist der Punkt dagegen schlecht zu sehen, darauf weist Logitech beim R400 selbst hin. Ein digitaler Zeiger arbeitet anders: Die Software zeichnet einen Lichtkegel, eine Lupe oder einen Rahmen direkt ins Bild. Damit erscheint die Markierung auch auf dem zweiten Monitor und im geteilten Bildschirm einer Konferenz. Wer häufig hybrid vorträgt, findet passende Kameras in unserem Webcam-Ratgeber.

Die digitale Lösung hat eine Bedingung. Beim Logitech Spotlight 2 laufen die Effekte nur mit der App Logi Options+, und die gibt es für Windows und macOS. Am Tablet oder Chromebook bleiben laut Hersteller Blättern, Cursor und Laser übrig. Auf einem fremden Firmenrechner ohne Installationsrechte sollte man damit rechnen.

Reichweite, Empfänger, Strom: die Zahlen richtig lesen

Reichweiten von 15 bis 50 Metern klingen großzügig. Sie gelten bei freier Sicht. In einem Seminarraum mit 60 Plätzen stehen Sie selten weiter als zehn Meter vom Rechner entfernt, deshalb ist die Zahl für die meisten Räume zweitrangig. Wichtiger ist der Anschluss. Der Spotlight 2 bringt einen USB-C-Empfänger mit, die anderen Modelle hier stecken in USB-A. Wer zwischen einem älteren Konferenzrechner und einem neuen MacBook wechselt, plant einen Adapter ein; Kensington nennt das für neuere Macs ausdrücklich. Passende Adapter stehen im Ratgeber zu USB-C-Hubs. Bluetooth hilft ebenfalls, denn dann braucht der Laptop gar keinen freien Anschluss.

Beim Strom gibt es zwei Wege. Batterien halten laut Logitech beim R500s rund ein Jahr, beim R400 etwa 13 Monate. Der Akku des Spotlight 2 reicht laut Anleitung bis zu 90 Tage, eine Minute Laden bringt bis zu drei Stunden. Klingt bequem. Allerdings legt Logitech kein Ladekabel bei, es ist separat erhältlich.

Laserklasse: was Ihre Augen angeht

Laut Bundesamt für Strahlenschutz dürfen Laserpointer für Verbraucher in der EU nach der Norm DIN EN 50689 nur noch Klasse 1 oder 2 haben und höchstens 1 Milliwatt leisten. Auf dem Gerät müssen unter anderem Laserklasse, Leistung in mW, Wellenlänge in nm, Hersteller oder Importeur und deutsche Sicherheitshinweise stehen. Fehlt das, rät das BfS vom Kauf ab. Seine Empfehlung lautet: wenn überhaupt, dann Klasse 1. Marktaufsichtsbehörden finden immer wieder falsch gekennzeichnete Pointer mit zu hoher Leistung, in einer vom BfS beauftragten Studie traf das auf 3 von 10 Geräten zu.

Grüne Laser wirken bei gleicher Leistung heller. Manche geben laut BfS aber unsichtbare Infrarotstrahlung ab, die die Netzhaut schädigen kann; ob ein Gerät das herausfiltert, können Käufer nicht selbst prüfen. Für alle Klassen gilt, was auch Logitech in seinen Sicherheitshinweisen schreibt: nie auf Augen richten, nicht auf spiegelnde Flächen, Kinder nur unter Aufsicht. Wer nach einem Blick in den Strahl verschwommen sieht, geht laut BfS zum Augenarzt.

Fünf Presenter, nebeneinander

ModellReichweite laut HerstellerZeigerStrom und FunkFür wenAngebot (Partnerlink)
Logitech R500sbis 20 mroter Laser, unter 1 mWBatterie, etwa 1 Jahr; USB-Empfänger und BluetoothVorträge mit Beamer, wechselnde Rechneransehen
Logitech Spotlight 2bis 30 mdigitale Effekte plus LaserAkku, bis 90 Tage; USB-C-Empfänger und BluetoothHybride Meetings, große Bildschirmeansehen
Logitech R400bis 15 mroter Laser, Klasse 22 AAA, etwa 13 Monate; USB-EmpfängerEinfache Folienvorträgeansehen
Kensington Presenter Expert, grüner Laserbis 50 mgrüner Laser, JoystickBatterie; 2,4-GHz-EmpfängerGroße Säle, Bedienung der Mausansehen
Targus AMP13EUbis 15 mroter Laser, Klasse 21 AAA plus Ersatz im Fach; USB-EmpfängerGelegentliche Vorträgeansehen

Logitech R500s

Drei Tasten, ein roter Laser, Empfänger im Gehäuse verstaut. Der R500s verbindet sich per USB-Empfänger oder Bluetooth Low Energy und reicht laut Logitech bis 20 Meter. Die Wellenlänge gibt der Hersteller mit 640 bis 660 nm an, die Leistung mit unter 1 mW. Bei der Klasse widerspricht sich Logitech allerdings: Die Produktseite nennt Klasse 1, das technische Datenblatt im Support Klasse 2. Im Zweifel hilft der Blick auf das Etikett am Gerät.

Logitech Spotlight 2

Der Nachfolger des Spotlight von 2017 kam im Juni 2026. Er verbindet beide Welten: Die Highlight-Taste reagiert auf Druck und schaltet bei festem Drücken Lichtkegel, Lupe, Rechteck oder Zeichenstift frei, eine Vibration bestätigt das. Dazu kommen ein Laser über die Aktionstaste, ein Vibrationstimer und laut Anleitung 30 Meter Reichweite. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und wiegt 52,5 Gramm. Ohne Options+ bleibt davon wenig, und wer an fremden Rechnern spricht, sollte das wissen.

Logitech R400

Der R400 ist der schlichteste Logitech. Funk nur über den USB-Empfänger, 15 Meter, ein roter Klasse-2-Laser mit höchstens 1 mW Dauerleistung. Er läuft mit zwei AAA-Batterien laut Hersteller rund 13 Monate. Software braucht er keine. Für Schulungen am Beamer genügt das. Bluetooth und digitale Effekte fehlen.

Kensington Presenter Expert mit grünem Laser

Der Kensington richtet sich an große Räume. Sein grüner Laser ist laut Hersteller zehnmal heller als ein roter, die Reichweite gibt das Datenblatt mit bis zu 50 Metern an. Ein Schalter wechselt zwischen Folienmodus und Cursorsteuerung, dann bewegt ein Joystick die Maus. Die Tasten sind beleuchtet. Mit 90 Gramm ist er schwerer als die Logitech-Modelle. Eine Laserklasse nennt Kensington online nicht. Laut Konformitätserklärung erfüllt das Gerät die Lasernorm EN 60825-1 und die Verbrauchernorm EN 50689, damit liegt es in Klasse 1 oder 2. Wer der Infrarotfrage beim grünen Licht aus dem Weg gehen will, greift zu Rot.

Targus AMP13EU

Ein einfacher Funk-Presenter mit rotem Laser der Klasse 2, so steht es in der Bedienungsanleitung. Targus nennt 15 Meter Reichweite über 2,4 GHz. Praktisch ist das zweite Batteriefach: Eine Ersatzbatterie liegt bei und steckt gleich im Gerät. Die Kompatibilitätsliste des Herstellers endet allerdings bei Windows 10 und macOS 10.13. Wer mit Windows 11 oder einem aktuellen Mac arbeitet, bekommt dafür also keine Zusage.

So würden wir entscheiden

  • Sie sprechen vor Leinwand und Beamer, mal an Windows, mal am Mac: Logitech R500s. Ein Jahr Batterie, Bluetooth als Reserve, keine Pflicht-Software.
  • Sie präsentieren auf großen Fernsehern oder für Teilnehmer im Videocall: Logitech Spotlight 2, sofern Options+ auf dem Rechner laufen darf.
  • Sie brauchen nur Vor und Zurück für die Schulung im eigenen Haus: Logitech R400 oder Targus AMP13EU.
  • Sie stehen im Hörsaal weit weg vom Pult und steuern auch die Maus: Kensington Presenter Expert.

Noch ein Gedanke. Den Laser beim Spotlight 2 hat Logitech ausdrücklich für das Publikum im Raum vorgesehen, den digitalen Zeiger für die Zuschauer am Bildschirm. Genau so sieht der Alltag in Besprechungsräumen aus, in denen Beamer und Fernseher nebeneinander hängen. Wer nur mit einem Mini-Beamer unterwegs ist, braucht diese Doppelung nicht und kommt mit einem roten Laser gut aus.

Quellen

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