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Elektrorasierer kaufen 2026: Folie oder Rotation?

Elektrorasierer kaufen: Folie oder Rotation, Reinigungsstation, nass und trocken – sieben aktuelle Modelle von Braun, Philips und Panasonic im Überblick.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenBraun Series 8 8617sFolie ohne KartuschenkostenBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichBraun Series 9 Pro+ 9660ccGründliche Folienrasur, viel KomfortBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt11 Abschnitte

Folie oder Rotation, das ist die eigentliche Entscheidung. Rasieren Sie in geraden Bahnen, gehört ein Folienrasierer von Braun oder Panasonic auf den Zettel. Kreisen Sie lieber, und wächst Ihr Bart in alle Richtungen, eher ein Philips. Reinigungsstation, Sensor und App sind Komfort. Man kann ihn bezahlen. Man muss es nicht.

Wie die beiden Systeme schneiden

Unter einer gelochten Metallfolie bewegen sich beim Folienrasierer die Klingen. Das Haar fädelt durch die Löcher, geführt wird das Gerät in geraden Zügen. Anders der Rotationsrasierer: Hier drehen sich mehrere runde Scherköpfe. Philips empfiehlt dafür kleine, kreisende Bewegungen mit leichtem Druck und hält das Prinzip gerade bei dichten Bärten mit wechselnder Wuchsrichtung für geeignet.

Ein Punkt, den viele übersehen, ist der Kopf. Schwenkt er frei, folgt er Kinn, Kiefer und Hals, ohne dass Sie das Handgelenk verdrehen. Braun spricht bei der Series 7 von einem 360-Grad-Kopf, Philips von flexiblen 360-Grad-Köpfen. Panasonic zählt 20 bis 22 Bewegungsrichtungen.

Wasserdicht sind nach Herstellerangaben sämtliche Geräte hier. Trocken, mit Schaum oder Gel, unter der Dusche, alles möglich.

Wer von der Klinge kommt, braucht Geduld. Philips veranschlagt zwei bis drei Wochen, bis sich die Haut umgestellt hat.

Was in der Station steckt, und was sie kostet

Die Reinigungsstation spült den Scherkopf mit Flüssigkeit aus einer Kartusche und lädt dabei den Akku. Blinkt die Anzeige rot, soll die Kartusche laut Braun gewechselt werden. Panasonic gibt an, dass die eigene Station obendrein trocknet. Bequem ist das. Doch Kartuschen sind laufende Kosten, die sich über die Jahre summieren, und unter dem Wasserhahn wird ein Scherkopf ebenso sauber.

Sensoren haben mittlerweile alle drei Marken. Bei Braun heißen sie SensoAdapt, bei Philips SkinIQ, Panasonic nennt es Bartdichtesensor. Sie regeln die Leistung nach dem Bart, und bei Philips verrät zusätzlich ein Licht, ob Sie zu fest drücken. Für den Akku geben die Hersteller 50 bis 60 Minuten an; meist genügt eine Schnellladung von wenigen Minuten für eine Rasur.

Klingen und Folien verschleißen. Braun rät, den Scherkopf spätestens alle 18 Monate zu tauschen, und deshalb gehört vor den Kauf eine kurze Suche, wie leicht Ersatzteile für genau Ihr Modell zu haben sind.

Sieben Rasierer, drei Hersteller

ModellSystemAkku laut HerstellerReinigungFür wenAngebot (Partnerlink)
Braun Series 9 Pro+ (9660cc)Folie, 5+1 Elementebis 60 Min.6-in-1-StationGründliche Folienrasur, viel Komfortansehen
Braun Series 8 (8617s)Folie, 4+1 Elementebis 60 Min.Ladeständer, keine StationFolie ohne Kartuschenkostenansehen
Braun Series 7 (72-C7650cc)Folie, 3 Klingen, 360-Grad-Kopfbis 60 Min.4-in-1-StationKonturen, mittleres Budgetansehen
Philips Shaver Series 9000 (S9987)Rotation, 360-Grad-Köpfe60 Min. (Händlerangabe)je nach Paket StationDichter Bart, empfindliche Hautansehen
Philips Shaver Series 7000 (S7887)Rotation, 360-Grad-Köpfe60 Min.je nach Paket StationRotation zum fairen Preisansehen
Panasonic Series 900 ES-LV9U (Arc5)Folie, 5 Klingen, Linearmotor50 Min.Reinigungs- und LadestationSchnelle Rasur, Dreitagebartansehen
Panasonic Series 900+ ES-LS9A (Arc6)Folie, 6 Klingen, Linearmotor50 Min.Station reinigt und trocknetKräftiger Bart, höchste Ausstattungansehen

Braun Series 9 Pro+: das Flaggschiff mit Vorgeschichte

Fünf Scherelemente plus Trimmer, ein 40-Grad-Kopf und Pro-SensoAdapt, das nach Brauns Angaben die Bartdichte 300-mal pro Sekunde erfasst: So steht der 9660cc im Datenblatt. Dazu kommen eine 6-in-1-Reinigungsstation und ein Reiseetui. Gefertigt wird er laut Braun in Deutschland.

Aufschlussreich ist der Vorgänger. Unser Test des Braun Series 9 9395cc endete mit dem Urteil „empfehlenswert, aber keineswegs perfekt“. Nach mehr als sechs Monaten war das Rasurergebnis sehr gut, verlangte aber mehrere Züge. Kritisiert wurden die Einwegkartusche der Station, das rund einen Meter kurze Ladekabel und das fehlende Trockengebläse.

Braun Series 8: Folie ohne Kartuschen

Im 8617s arbeiten laut Braun ein 4+1-Scherkopf, die Spezialklinge OptiFoil und SensoAdapt. Er läuft maximal 60 Minuten, und fünf Minuten Schnellladung reichen für eine Rasur. Ladeständer und Reiseetui gehören dazu. Eine Station nicht. Gerade deshalb halten wir ihn für viele für den klügeren Kauf.

Braun Series 7: auf die Modellnummer achten

Drei flexible Klingen in einem Kopf, der sich nach Brauns Beschreibung in 360 Grad ans Gesicht anschmiegt. Zum 72-C7650cc gehört eine 4-in-1-Station, nach Herstellerangabe zehnmal gründlicher als Wasser; die Laufzeit nennt Braun mit bis zu 60 Minuten. Beim Vergleichen aufpassen. Ältere Series-7-Varianten kommen auf nur 50 Minuten.

Philips Shaver Series 9000: der Rasierer, der mitredet

Rotation mit Dual-SteelPrecision-Klingen und flexiblen 360-Grad-Köpfen, so beschreibt Philips den S9987. Leuchtet der Drucksensor, rasieren Sie zu fest oder zu sanft; die Bewegungserkennung von SkinIQ wertet Ihre Technik aus und schickt Tipps in die App. Brauchen Sie so viel Rückmeldung nicht, bezahlen Sie in erster Linie Elektronik. Weil die Ausstattung je nach Paketnummer schwankt, vorher nachsehen, ob eine Station beiliegt.

Philips Shaver Series 7000: Rotation ohne Extras

45 selbstschärfende Klingen zählt Philips im S7887, eine Nano-SkinGlide-Beschichtung soll sie leichter gleiten lassen. Bis zu 60 Minuten Laufzeit, nach einer Stunde voll geladen, fünf Minuten Schnellladung für eine Rasur. Eine Reinigungsstation liegt je nach Variante bei oder wird separat verkauft.

Panasonic Series 900 (Arc5): Tempo vom Linearmotor

Fünf Klingen und ein Linearmotor mit 70.000 Schneidbewegungen pro Minute stecken laut Panasonic im ES-LV9U. Der Bartsensor misst 220-mal pro Sekunde, der Kopf bewegt sich in 20 Richtungen, 50 Minuten Akkulaufzeit. Wer sparen will, schaut auf den ES-LV6U. Das ist dasselbe Gerät ohne Reinigungs- und Ladestation.

Panasonic Series 900+ (Arc6): sechs Klingen

Mit dem ES-LS9A hat Panasonic nach eigener Angabe erstmals einen Rasierer mit sechs Klingen gebaut. 84.000 Schneidbewegungen pro Minute schafft der Linearmotor, der Kopf bewegt sich in 22 Richtungen. Die Station reinigt, trocknet, lädt. Ausgerechnet das Trocknen vermisste unser Test des Braun Series 9 9395cc beim Braun-Vorgänger.

Welcher Rasierer zu welchem Bart passt

Für den Großteil der Leser raten wir zu Folie ohne Kartuschen, also Braun Series 8 (8617s) oder Panasonic ES-LV6U ohne Station. Kein Nachkaufen, keine Station im Bad. Wer vollen Komfort will, nimmt den Braun Series 9 Pro+, liest aber vorher, was unser Test des Braun Series 9 9395cc über Rasur und Station festgehalten hat.

Stehen Kinn und Hals im Vordergrund, passt die Braun Series 7 mit ihrem 360-Grad-Kopf. Wächst der Bart kreuz und quer, beginnen Sie mit der Philips Series 7000; zur Series 9000 greifen Sie erst, falls Sie mit der Rückmeldung tatsächlich arbeiten. Für einen kräftigen, schnell nachwachsenden Bart bleibt der Panasonic ES-LS9A mit sechs Klingen und trocknender Station.

Soll im Bad auch die Zahnpflege elektrisch werden: Hier steht der Ratgeber zur elektrischen Zahnbürste.

Quellen

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