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Eine Gaming-Maus kann auf dem Datenblatt gewinnen und beim Zugreifen verlieren. Eine leichte, kabellose Maus, deren Form zur eigenen Hand passt, bringt mehr als die mit der höchsten DPI-Zahl. Unser Vorschlag für die Mehrheit: die Logitech G PRO X SUPERLIGHT 2. Mit wenig Geld kommt man mit der Logitech G305 weit.
Der Grund ist schlicht. Die Sensoren der aktuellen Oberklasse unterscheiden sich kaum noch, also bleiben Form, Gewicht, Akku und Abfragerate als echte Unterschiede.
Sieben Mäuse, nebeneinander gelegt
| Modell | Gewicht laut Hersteller | Form und Abfragerate | Für wen | Angebot (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|
| Logitech G PRO X SUPERLIGHT 2 | 60 g | symmetrisch, bis 8.000 Hz | die meisten Spieler, Claw und Palm | ansehen |
| Razer Viper V4 Pro | 49 g (schwarz) | symmetrisch, 8.000 Hz mit und ohne Kabel | Shooter-Spieler, die jedes Gramm merken | ansehen |
| Razer DeathAdder V4 Pro | 56 g (schwarz) | ergonomisch rechts, bis 8.000 Hz | Palm Grip, größere Hände | ansehen |
| ZOWIE EC2-DW | 60 g | ergonomisch rechts, bis 4.000 Hz | wer ohne Software spielen will | ansehen |
| SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2 | 68 g | symmetrisch, bis 4.000 Hz, Bluetooth | Spieler, die auch am Laptop arbeiten | ansehen |
| Glorious Model O 2 PRO | 57 g | symmetrisch, 1.000 Hz | leichte Maus mit kleinerem Budget | ansehen |
| Logitech G305 LIGHTSPEED | 99 g (mit AA-Batterie) | symmetrisch, 1.000 Hz | Einsteiger und Gelegenheitsspieler | ansehen |
Wie man die Tabelle liest
Zuerst die Form. Wer die ganze Hand ablegt (Palm Grip), kommt mit einer größeren, ergonomisch geformten Rechtshändermaus meist besser zurecht; wer nur mit Fingerspitzen und Handballen führt (Claw und Fingertip Grip), greift eher zu flachen, symmetrischen Formen. Und wer am Schreibtisch hauptsächlich arbeitet, ist mit vertikalen Mäusen oder Trackballs besser bedient, die stellen wir bei der ergonomischen Maus vor.
Beim Gewicht liegt die Oberklasse heute zwischen etwa 50 und 60 Gramm. Leichter heißt schneller umsetzen. Spieler, die langsam und präzise zielen, verlieren dabei etwas Ruhe.
Gefunkt wird bei allen sieben über einen eigenen USB-Empfänger, laut Logitech schon bei der günstigen G305 mit 1 Millisekunde. Ein Kabel braucht zum Spielen kaum noch jemand.
Die Abfragerate kostet Strom. 1.000 Hz bedeuten eine Meldung pro Millisekunde, 8.000 Hz eine alle 0,125 Millisekunden, und dafür zahlt man mit Akkulaufzeit, oft um ein Vielfaches. Bei der DeathAdder V4 Pro nennt Razer maximal 150 Stunden bei 1.000 Hz, bei 8.000 Hz aber nur maximal 22 Stunden. Wer nicht kompetitiv spielt, belässt die Maus bei 1.000 oder 2.000 Hz und lädt deutlich seltener.
Und der Sensor? 26.000, 45.000 oder 50.000 DPI sind ein Wettrennen der Verpackungen. Im Spiel nutzt kaum jemand mehr als einige Tausend.
Logitech G PRO X SUPERLIGHT 2
60 Gramm, eine schlichte symmetrische Form und laut Logitech maximal 95 Stunden Akkulaufzeit. Nach Herstellerangaben löst der HERO-2-Sensor bis 44.000 DPI auf, die Funkverbindung schafft bis 8.000 Hz. Die leichteste der sieben ist sie nicht. Ihre Form verzeiht aber viel, darum empfehlen wir sie allen, die ihre Griffart noch nicht genau kennen. Achtung bei den Namen: Neben dem Grundmodell gibt es DEX- und SE-Fassungen mit anderer Form oder anderem Empfänger.
Razer Viper V4 Pro
In Schwarz wiegt sie 49 Gramm, so wenig wie keine andere hier. Razer verbaut den Focus Pro 50K Sensor der dritten Generation, nennt 8.000 Hz kabellos wie kabelgebunden und maximal 180 Stunden Akku bei 1.000 Hz, bei 8.000 Hz laut Razer maximal 45 Stunden. Shooter-Spieler mit Claw Grip bekommen damit eine starke Maus. Gemütliche Spieler bezahlen Reserven, die sie nie ausreizen. Noch im Handel ist die Vorgängerin Viper V3 Pro (54 Gramm, bis 95 Stunden), eine Option, falls sie spürbar günstiger zu haben ist.
Razer DeathAdder V4 Pro
Seit Jahren eine der bekanntesten ergonomischen Rechtshändermäuse. Laut Razer wiegt die V4 Pro in Schwarz 56 Gramm, arbeitet mit dem Focus Pro 45K Sensor und schafft bis 8.000 Hz. Die 150 Stunden Akku gelten bei 1.000 Hz und erst nach einem Firmware-Update, ältere Verpackungen nennen 120 Stunden. Linkshänder gehen leer aus.
ZOWIE EC2-DW
Stecker rein, fertig. Treibersoftware gibt es bei ZOWIE bewusst nicht, DPI und Abfragerate stellt man laut Hersteller ohne Programm ein. Die EC2-DW ist ergonomisch geformt, wiegt laut BenQ 60 Gramm und erreicht mit dem mitgelieferten verbesserten Empfänger bis 4.000 Hz. Bei 1.000 Hz hält der Akku nach Herstellerangabe maximal 80 Stunden, bei 4.000 Hz nur noch rund 24 Stunden, weniger als bei Razer und Logitech. Wer Software ohnehin meidet, nimmt das in Kauf.
SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2
Schwerer als die Turniermäuse, mit 68 Gramm. Dafür kann sie mehr: SteelSeries nennt neben 2,4-GHz-Funk mit bis 4.000 Hz auch Bluetooth, Schutz nach IP54 und maximal 120 Stunden Akku über Funk, maximal 200 Stunden über Bluetooth. Für jedes Spiel genügt der TrueMove-26K-Sensor. Vernünftig ist sie, wenn man dieselbe Maus unterwegs am Gaming-Laptop und daheim am Schreibtisch nutzt.
Glorious Model O 2 PRO
Leicht für weniger Geld. In der 1K-Fassung wiegt sie laut Glorious 57 Gramm und nutzt den hauseigenen BAMF-2.0-Sensor mit maximal 26.000 DPI; sie bleibt bei 1.000 Hz, was fast allen reicht. Daneben existiert eine 4K/8K-Edition. Dort funktionieren 8.000 Hz laut Glorious nur mit Kabel, und bei 4.000 Hz bleiben laut Hersteller nur noch rund 35 Stunden Akku. Vereinzelt berichten Käufer von Verbindungsabbrüchen und Doppelklicks, was man im Hinterkopf behalten sollte.
Logitech G305 LIGHTSPEED
Neben den anderen wirkt sie mit 99 Gramm samt AA-Batterie schwer. Sie kostet aber einen Bruchteil, funkt mit 1.000 Hz und hält laut Logitech mit einer einzigen AA-Batterie maximal 250 Stunden. Der HERO-Sensor schafft bis 12.000 DPI. Für Gelegenheitsspieler oder die erste Maus eines Kindes braucht es schlicht nicht mehr.
Welche Maus für welche Hand?
Bei unklarer Griffart nehmen Sie die Logitech G PRO X SUPERLIGHT 2, ihre Form passt den meisten Händen. Kompetitive Shooter mit Claw Grip spielen mit der Razer Viper V4 Pro, sofern das Budget es hergibt. Liegt die ganze Hand auf der Maus, kommt die Razer DeathAdder V4 Pro infrage oder, ganz ohne Software, die ZOWIE EC2-DW.
Spielen und Arbeiten mit derselben Maus? SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2 mit Bluetooth. Für wenig Geld reicht die Logitech G305; wer etwas mehr ausgibt und Leichtigkeit möchte, sieht sich die Glorious Model O 2 PRO an.
Von 8.000 Hz würden wir die Entscheidung nicht abhängig machen. Profitieren kann davon allenfalls ein sehr schneller Bildschirm, dazu mehr beim Gaming-Monitor. Steht gleich das ganze System zur Neuplanung an, zeigt der Beitrag zum Gaming-PC den passenden Rechner.
Quellen
- Logitech G: PRO X SUPERLIGHT 2
- Logitech G: G305 LIGHTSPEED
- Razer: Viper V4 Pro
- Razer: Viper V3 Pro
- Razer: DeathAdder V4 Pro
- ZOWIE: EC2-DW
- SteelSeries: Aerox 3 Wireless Gen 2
- Glorious: Model O 2 PRO
- Glorious: Model O 2 und Model O 2 PRO im Vergleich
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