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Kaffeevollautomat kaufen 2026: 7 Modelle im Vergleich

Kaffeevollautomat kaufen: Worauf es bei Milchsystem, Profilen und Reinigung ankommt – 7 Modelle für Einsteiger, Familien und Milchkaffee-Fans.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Inhalt12 Abschnitte

Wie oft trinken Sie wirklich Cappuccino? Ehrlich beantwortet, verrät diese Frage über den passenden Kaffeevollautomaten mehr, als eine Getränkeliste es kann. Gibt es bei Ihnen meist Espresso und Kaffee und nur gelegentlich Milchschaum, genügt ein einfaches Gerät wie die De’Longhi Magnifica Evo oder die Philips Serie 3300.

Anders in Familien mit vielen Vorlieben. Dort braucht es Benutzerprofile und einen großen Milchbehälter, wie ihn die Philips Serie 5400, der Siemens EQ.500 integral oder die Melitta Barista TS Smart mitbringen. Bleiben zwei Sonderfälle: Kaltgetränke und die besonders schmale Küche. Dafür stehen die De’Longhi Eletta Explore und die Jura ENA 8.

Wie viel Putzarbeit macht die Milch?

Das hängt an der Bauart, und davon gibt es drei. Karaffen wie LatteCrema von De’Longhi stecken vorn am Gerät und wandern danach in den Kühlschrank. Das LatteGo-System von Philips besteht aus wenigen Teilen ohne Schläuche und ist schnell gespült. Geräte mit Milchschlauch und separatem Behälter, etwa von Jura oder Melitta, sind flexibel, verlangen aber, dass der Schlauch regelmäßig gereinigt wird.

Die Regel dahinter ist simpel. Fast nur Espresso? Dann braucht es kein aufwendiges Milchsystem, und das Budget bleibt kleiner. Bei täglichem Cappuccino oder Latte Macchiato dagegen ist das Milchsystem die falsche Stelle zum Sparen. Hier entscheidet sich, wie viel Zeit Sie Woche für Woche mit Reinigen verbringen.

Braucht man zwanzig Getränke auf Knopfdruck?

Kaum. Fünf bis sechs Getränke decken den Alltag der meisten Haushalte ab, eine längere Liste bringt nur etwas, wenn Sie gern Flat White, Ristretto oder Kaltgetränke trinken. In Familien sind Benutzerprofile nützlicher. Sie speichern Stärke, Menge und Milchanteil je Person und ersparen das morgendliche Herumdrehen an den Einstellungen.

Und der Tank? Je größer, desto seltener nachfüllen; bei vielen Tassen am Tag sollten es 1,8 Liter oder mehr sein. Beim Mahlwerk sind Keramik und Stahl gleichermaßen verbreitet. Im Alltag zählt eher, wie fein sich der Mahlgrad einstellen lässt, und mehr Stufen helfen, wenn oft andere Bohnen in den Behälter kommen.

Was sollte ich vor der Bestellung nachmessen?

  • Stellfläche: Breite, Höhe und Tiefe unter dem Hängeschrank. Tank und Bohnenbehälter müssen von oben oder seitlich erreichbar bleiben.
  • Reinigung: Ist die Brühgruppe herausnehmbar, und welche Teile vertragen die Spülmaschine? Ein Wasserfilter verlängert die Zeit bis zum nächsten Entkalken.
  • Verbrauchsmaterial: Reinigungstabletten, Entkalker und Filterkartuschen gehören in die Rechnung und kosten je nach Hersteller unterschiedlich viel.

Sieben Vollautomaten von schlicht bis Cold Brew

ModellGetränke laut HerstellerMilchsystemFür wenAngebot (Partnerlink)
De’Longhi Magnifica Evo (ECAM290.61)5 auf KnopfdruckLatteCrema-KaraffeEinsteiger, kleines Budgetansehen
Philips Serie 3300 LatteGo (EP3343/50)6, darunter EiskaffeeLatteGo, 0,26 lEinsteiger, leise Kücheansehen
Philips Serie 5400 LatteGo (EP5447/90)12LatteGo, 0,26 lPaare und Familienansehen
Siemens EQ.500 integral (TQ517D03)10Integrierter Behälter, 0,7 lMilchkaffee-Fans, Familienansehen
Melitta Barista TS Smart21Abnehmbarer MilchbehälterFamilien, App-Nutzeransehen
De’Longhi Eletta Explore (ECAM450.86.T)über 50, auch Cold BrewLatteCrema Hot & CoolFans kalter Getränkeansehen
Jura ENA 815Milchauslauf mit SchlauchKleine Küchen, Espresso-Fansansehen

Vorsicht bei den Namen. Viele Modelle existieren in mehreren Farb- und Ausstattungsvarianten, die fast gleich heißen. Maßgeblich ist die genaue Modellnummer, denn Getränkezahl und Milchsystem können abweichen.

De’Longhi Magnifica Evo

Wenige Tasten, solider Einstieg. Die Variante ECAM290.61 bietet nach Herstellerangabe fünf Getränke auf Knopfdruck, darunter Espresso, Cappuccino und MyLatte. Bei MyLatte verarbeitet das Gerät genau die Milchmenge, die in der Karaffe ist. Angebrochene Reste im Kühlschrank entfallen. Der Wassertank fasst 1,8 Liter, preislich gehört sie zur unteren Klasse.

Philips Serie 3300 LatteGo

Milchgetränke ja, Spülen nein? Dann kommt diese Maschine in Betracht. Das LatteGo-System hat nach Herstellerangaben nur zwei Teile und keine Schläuche. Philips nennt sechs Getränke, darunter Eiskaffee, ein Keramikmahlwerk mit zwölf Mahlgraden und SilentBrew, das den Betrieb leiser machen soll. Benutzerprofile fehlen. Preislich bewegt sie sich im unteren bis mittleren Bereich.

Philips Serie 5400 LatteGo

Dasselbe Milchsystem, aber zwölf Kaffeespezialitäten und nach Philips-Angabe vier Benutzerprofile plus ein Gastprofil. Trinkt im Haushalt jeder anders, ist das gegenüber der 3300 ein echter Fortschritt. Wassertank 1,8 Liter, Bohnenbehälter 275 Gramm. Mit dem mitgelieferten AquaClean-Filter sind nach Herstellerangaben bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken möglich, gerechnet auf acht Filterwechsel. Mittlere Preisklasse.

Siemens EQ.500 integral

Morgens um sieben wollen alle gleichzeitig. Genau dafür hat der TQ517D03 einen eingebauten Milchbehälter mit 0,7 Litern, der mehrere Milchkaffees hintereinander schafft. Siemens nennt zehn Getränke, einen 1,9-Liter-Wassertank, 270 Gramm Bohnen und oneTouch DoubleCup für zwei Tassen gleichzeitig. Die Brühgruppe ist herausnehmbar, Milchbehälter, Tropfschale und Satzbehälter sind laut Siemens spülmaschinenfest. Eine App-Steuerung fehlt bei diesem Modell. Wir halten das nicht für einen Verlust. Mittlere Preisklasse.

Melitta Barista TS Smart

Zwei Bohnen, acht Profile. Melitta nennt 21 voreingestellte Spezialitäten und maximal acht persönliche Profile. Interessanter ist der Bohnenbehälter mit zwei Kammern zu je 135 Gramm, in denen zum Beispiel eine Espresso- und eine Café-Crème-Bohne parallel bereitstehen. Bedient wird am Touchdisplay oder per Melitta Connect App. Das Kegelmahlwerk aus Stahl hat fünf Mahlgrade, der Wassertank fasst 1,8 Liter. Sie liegt im oberen Mittelfeld.

De’Longhi Eletta Explore

Eine Maschine für den Sommer. De’Longhi nennt über 50 heiße, kalte und Cold-Brew-Rezepte; für Cold Brew arbeitet sie mit einer eigenen Kaltextraktion. LatteCrema Hot & Cool schäumt Milch warm und kalt. Hinzu kommen ein 3,5-Zoll-Farbdisplay, eine To-Go-Funktion für Thermobecher und die Coffee Link App. Obere Preisklasse. Ohne Vorliebe für Kaltes bezahlen Sie hier Rezepte, die Sie nie aufrufen.

Jura ENA 8

27,1 Zentimeter breit. Damit passt die ENA 8 auch in kleine Küchen. Jura nennt 15 Spezialitäten, ein 2,8-Zoll-Touchdisplay und eine Zweitassenfunktion für schwarze Kaffees. Das schmale Format hat seinen Preis: Der Wassertank ist mit 1,1 Litern eher klein, der Bohnenbehälter fasst 125 Gramm, Vieltrinker füllen also häufiger nach. Die Filterpatrone CLARIS Smart+ liegt bei und wird laut Hersteller automatisch erkannt. Obere Preisklasse.

Und welche passt nun in meine Küche?

Zum kleinen Preis die De’Longhi Magnifica Evo: wenige Tasten, Milchkaraffe, großer Tank. Soll das Putzen schnell gehen, die Philips Serie 3300 LatteGo mit ihrem schlauchlosen Milchsystem.

Familien wählen zwischen der Philips Serie 5400 LatteGo mit vier Profilen und der Melitta Barista TS Smart mit acht Profilen und zwei Bohnenkammern. Für Milchkaffee in Serie spricht der Siemens EQ.500 integral mit 0,7-Liter-Milchbehälter und Zwei-Tassen-Funktion. Kaltgetränke und Cold Brew sind das Revier der De’Longhi Eletta Explore. Bleibt die kleine Küche mit Espresso als Hauptgetränk. Dort ist die schmale Jura ENA 8 richtig, solange der kleine Tank nicht stört.

Quellen

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