Black Friday am 27.11.: unsere Wahl je Ratgeber
Unabhängige KaufberatungJede Angabe mit QuelleKeine bezahlten Urteile So testen wir
handgetestet

Bewässerungscomputer kaufen 2026: Timer, App, Smart Home

Bewässerungscomputer 2026: Wasserhahn-Timer, Bluetooth, Gateway oder Thread, Regensensor und Frostschutz. Sechs Modelle von Gardena bis Rain Bird.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenGardena smart Water Control 19033-20Die meisten Gärten mit einem StrangBei Amazon ansehenPartnerlink
Günstige AlternativeHozelock Sensor Controller PlusWer keine App willBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichGardena smart Dual Water Control 19034-20Rasen und Beet getrenntBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt11 Abschnitte

Schlechte Geräte sind bei der Gartenbewässerung selten das Problem. Häufiger wird das falsche System gekauft. Ein einzelner Schlauch am Außenhahn braucht keinen Controller für Magnetventile. In den meisten Gärten genügt ein Bewässerungscomputer direkt am Wasserhahn, und hier ist der neue Gardena smart Water Control nach Herstellerangaben der flexibelste Einstieg. Er läuft per Bluetooth ohne Zusatzgerät. Später kann er mit dem Gardena Gateway ins Smart Home wandern.

Erste Weiche: der Wasserhahn

Funk und Sprachsteuerung kommen später. Zuerst zählen nüchterne Punkte, denn sie entscheiden, ob das Gerät im Sommer zuverlässig schaltet. Die meisten Außenhähne haben 26,5 mm (G 3/4) oder 33,3 mm (G 1). Gardena hält seine Geräte für 0,5 bis 12 bar geeignet, Eve den Aqua für 1 bis 5 bar. Wer an einer Hauswasserpumpe mit viel Druck hängt, sollte das vorher prüfen.

Zweite Weiche: ein Strang oder zwei, Funk oder Zentrale

Rasen und Beet brauchen selten dieselbe Wassermenge. Zwei Ausgänge an einem Gerät sparen den zweiten Computer.

Bluetooth funktioniert nur in Reichweite, Gardena spricht bei seiner Bluetooth-Steuerung von etwa 10 Metern. Fernzugriff aus dem Urlaub braucht immer eine Zentrale im Haus. Eine Regenpause per App ist Standard. Wirklich Wasser sparen hilft erst ein Sensor oder eine Wetteranbindung, die geplante Gänge überspringt.

Und die Batterie? Gardena und Hozelock beschreiben eine Sperre, die bei schwacher Batterie keine neue Bewässerung startet. Ein Ventil, das offen stehen bleibt, ist im Garten der teuerste Ausfall überhaupt.

Frost, Matter und zwei Abschiede

Ein Bewässerungscomputer ist ein Sommergerät. Gardena schreibt beim smart Water Control, dass Frost und Eis bei Temperaturen unter null Grad Schäden an Bewässerungsgeräten verursachen können; die smart App warnt deshalb anhand der Wettervorhersage. Eve gibt für den Aqua eine Betriebstemperatur ab 4 °C an. Unser Rat: Vor der ersten Frostnacht abschrauben, Wasser ablaufen lassen, Batterien herausnehmen und das Gerät frostfrei lagern. Das gilt für alle Modelle hier.

Beim Smart Home wird viel versprochen. Weder Gardena noch Eve nennen Matter auf den Produktseiten der hier vorgestellten Bewässerungscomputer. Der Eve Aqua funkt über Thread und Bluetooth und arbeitet mit Apple Home. Gardena bindet seine smart-Geräte über das Gateway an Apple Home, Alexa und Google Home an. Sollen mehrere Systeme zusammenarbeiten, erklären wir die Grundlagen beim Thema passende Smart-Home-Zentrale.

Zwei bekannte Namen fehlen bewusst. Kärcher führt die Bewässerungsautomaten WT 5 und SensoTimer ST 6 laut eigener Website nicht mehr im aktuellen Sortiment. Und Hozelock kündigt in seiner App an, dass der Cloud Controller Ende April 2027 seine Funktion einstellt. Ein Neukauf ergibt da keinen Sinn.

Sechs Bewässerungscomputer und Steuergeräte nebeneinander

ModellSteuerungEckdaten laut HerstellerFür wenAngebot (Partnerlink)
Gardena smart Water Control (19033-20)Bluetooth-App oder smart App mit Gateway3 Zyklen/Tag per Bluetooth, 36 mit smart App; 0,5–12 bar; 3 × AADie meisten Gärten mit einem Strangansehen
Gardena smart Dual Water Control (19034-20)wie oben, zwei Ventilezwei Bereiche mit eigenen Plänen; 0,5–12 bar; 3 × AARasen und Beet getrenntansehen
Gardena Bewässerungssteuerung Bluetooth (1889-20)Bluetooth, etwa 10 m3 Zyklen/Tag; Sensoranschluss; 9-V-BlockApp ohne Gateway, mit Bodenfeuchtesensoransehen
Eve AquaBluetooth und Thread, Apple Homebis 7 Zeiten/Tag; 1–5 bar; IPX4; 2 × AAiPhone-Haushalteansehen
Hozelock Sensor Controller Plus (2214)Tasten, Tageslichtsensorplant nach Sonnenauf- und -untergang; 2 × AAWer keine App willansehen
Rain Bird ESP-BAT-BTBluetooth-App, Steuergerät für Ventile1, 2, 4 oder 6 Stationen; Regensensor-Anschluss; 4 × AAFest verlegte Anlagen im Ventilkastenansehen

Gardena smart Water Control

Die neue Generation mit der Nummer 19033-20 funktioniert laut Gardena wahlweise mit der Bluetooth-App oder mit der smart App. Ohne Gateway sind drei Bewässerungszyklen am Tag möglich, mit Gateway bis zu 36, dazu Wetterdaten, Frostwarnung und die Anbindung an Apple Home, Alexa und Google Home. Der Charme liegt im Weg dazwischen. Man kauft heute schlicht und rüstet nach, wenn der Rasen anspruchsvoller wird. Allerdings kostet das Gateway extra und braucht eine stabile Internetverbindung.

Gardena smart Dual Water Control

Technisch dasselbe Konzept, aber mit zwei Ventilen. Jedes bekommt nach Gardena-Angaben seinen eigenen Plan. Wer Rasensprenger und Tropfschlauch an einem Hahn betreibt, spart sich Verteiler und zweiten Computer. Für einen einzigen Schlauch zur Terrasse ist das allerdings überdimensioniert.

Gardena Bewässerungssteuerung Bluetooth

Das ältere Modell bleibt im Sortiment. Sein Vorteil wird gern übersehen: ein Anschluss für den Gardena Bodenfeuchtesensor. Ist die Erde noch feucht, fällt der geplante Gang aus. Drei Zyklen am Tag und bis knapp acht Stunden Laufzeit reichen für Hausgärten. Fernzugriff gibt es nicht, die App funkt nur in Hahnnähe.

Eve Aqua

Eve baut den Aqua klar für Apple Home. Die Zeitpläne speichert Eve nach eigenen Angaben auf dem Gerät selbst, die Bewässerung läuft also auch ohne iPhone und Internet weiter. Für Fernzugriff und Automationen braucht es einen HomePod oder ein Apple TV als Steuerzentrale. Mit Android ist man hier falsch, und bei Wasserdruck über 5 bar ebenfalls.

Hozelock Sensor Controller Plus

Keine App, kein Funk, keine Konten. Der Hozelock richtet die Bewässerung nach Herstellerangaben über einen Tageslichtsensor an Sonnenauf- und Sonnenuntergang aus und passt sich so an die Jahreszeit an. Nach dem Batteriewechsel braucht er laut Anleitung rund sechs Stunden, bis er den Lichtverlauf erkannt hat. Soll nur verlässlich morgens und abends gegossen werden, reicht diese einfache Lösung. Preislich bleibt sie deutlich unter den Gardena smart-Modellen.

Rain Bird ESP-BAT-BT

Kein Wasserhahn-Timer, sondern ein Batterie-Steuergerät für Magnetventile im Boden. Rain Bird nennt vier Programme mit je acht Startzeiten, eine Regenverzögerung von 1 bis 14 Tagen und dazu einen direkten Anschluss für den Regensensor RSD-BEX. Die Batterien halten laut Datenblatt drei bis fünf Jahre. Sinnvoll für Versenkregner im Rasen. Wer zusätzlich einen Mähroboter ohne Begrenzungsdraht plant, legt Regnerköpfe und Mähzeiten am besten gleich gemeinsam fest. Für den Schlauch am Hahn passt es nicht.

Der Weg in drei Fragen

Liegen fest verlegte Regner mit Ventilkasten im Boden? Dann Rain Bird ESP-BAT-BT. Alle anderen bleiben am Wasserhahn.

Dort stellt sich die Frage nach dem Smartphone. Ohne App und bei knappem Budget reicht der Hozelock Sensor Controller Plus. Ist Apple Home gesetzt, zum Eve Aqua. Wer ohne Gateway Wasser sparen möchte, nimmt die Gardena Bewässerungssteuerung Bluetooth mit Bodenfeuchtesensor.

Bleibt die Zahl der Stränge. Ein Hahn, ein Strang, Smart Home vielleicht später: Gardena smart Water Control. Rasen und Beete getrennt: Gardena smart Dual Water Control.

Wer abends ohnehin im Garten sitzt, kann die Bewässerung mit der smarten Außenbeleuchtung in einer gemeinsamen App bündeln. Nötig ist das nicht.

Quellen

Wo Sie die Produkte bekommen

Verkauf, Lieferung, Gewährleistung und Produktsicherheit liegen allein beim jeweiligen Händler und Hersteller. Alle Angaben ohne Gewähr; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Haftungsausschluss

Unabhängige Tests brauchen Ihre Unterstützung

Ein gründlicher Test kostet Zeit, Technik und oft das Produkt selbst. Hersteller bezahlen uns nicht für gute Urteile – darum kann die Qualität unserer Tests nur durch Ihre Unterstützung über unsere Partnerlinks gesichert werden. Kaufen Sie über einen dieser Links ein, erhalten wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich am Preis nichts, unser Urteil bleibt unabhängig. Danke, dass Sie so auch in Zukunft hochwertige, unabhängige Tests möglich machen.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Noch nicht entschieden?

Vergleichen Sie in Ruhe weiter – alle Beiträge dieser Rubrik werden monatlich auf neue und ausgelaufene Modelle geprüft.

Diesen Ratgeber teilen