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E-Ink-Tablet kaufen 2026: Stift, Farbe, PDF und Abo

E-Ink-Tablet kaufen 2026: Schreibgefühl, Handschrift in Text, PDF-Markup, Farbdisplay und Cloud-Abo erklärt, sieben Modelle von reMarkable bis Boox.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenreMarkable Paper ProVielschreiber mit PDF-ArbeitBei Amazon ansehenPartnerlink
Günstige AlternativereMarkable Paper PureSchreiben ohne Farbe, kleineres BudgetBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichreMarkable Paper Pro MoveNotizen unterwegs, JackentascheBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt13 Abschnitte

Viele E-Ink-Tablets sollen alles können und enttäuschen dann ausgerechnet beim Schreiben. Wer hauptsächlich Notizen macht und PDFs korrigiert, ist mit dem reMarkable Paper Pro am besten aufgehoben, mit schmalerem Budget beim schwarz-weißen reMarkable Paper Pure. Sollen Apps, Bücher und Notizen in ein einziges Gerät, bleiben Boox oder der Kindle Scribe Colorsoft.

Ein E-Ink-Tablet ist kein iPad mit langsamerem Bildschirm. Eher ein Notizbuch, das zufällig PDFs öffnen kann. Mit diesem Bild im Kopf kauft man selten falsch.

Wie gut schreibt es sich darauf?

Darauf kommt es zuerst an. Wie direkt erscheint die Linie unter der Spitze? reMarkable gibt für das Paper Pro Move 12 Millisekunden an, für das Paper Pure 21 Millisekunden. Viele Hersteller schweigen zu diesem Wert ganz. Dann der Stift selbst. Die Modelle von reMarkable und Amazon kommen laut Hersteller ohne Akku aus, der Kobo Stylus 2 muss dagegen an die Steckdose. Ein leerer Stift mitten in der Besprechung ärgert mehr, als es klingt.

Brauche ich Farbe und Licht?

Farb-E-Ink macht Markierungen und Diagramme lesbarer, kostet aber Schärfe und Kontrast. Beim Boox Note Air5 C fällt die Auflösung bei Farbe nach Herstellerangabe von 300 auf 150 ppi. Beim Licht ist die Sache einfacher. Ohne Frontlicht schreiben Sie abends nur unter der Lampe. Dem Paper Pure fehlt es, Paper Pro und Paper Pro Move haben eines.

Was passiert mit meinen PDFs und Notizen?

Öffnen können PDFs alle Geräte hier. Spannend wird es danach: Lässt sich direkt ins Dokument schreiben, und kommen die Anmerkungen wieder heraus? Die Wege in die Cloud unterscheiden sich stark. Auch bei der Handschrifterkennung. reMarkable und Kobo geben eine Umwandlung in Tipptext an, Amazon den Export nach OneNote als umgewandelten Text.

Und was kostet das im Monat?

Bei reMarkable gehört ein Abo namens Connect zum Konzept. Laut Hersteller bringt es unbegrenzten Cloudspeicher, Notizen in den Apps für Handy und Computer und Synchronisation auf maximal drei Geräten. Neue Nutzer erhalten 50 Tage zum Testen. Ohne Abo bleiben nach Herstellerangabe nur zuletzt genutzte Dateien in der Cloud, und die Apps zeigen Ihre Notizen nicht mehr. Planen Sie die laufenden Kosten also gleich mit ein; der aktuelle Betrag steht auf der Seite von reMarkable. Ein Pflichtabo für die Notizfunktionen des Kindle Scribe erwähnt Amazon nicht, setzt aber auf das eigene Konto und auf Microsoft- oder Google-Dienste. Boox läuft mit Android und Google Play. Kobo gleicht nach eigener Angabe mit Google Drive und Dropbox ab. Liegen Ihre Notizen ohnehin dort, sparen Sie sich einen weiteren Dienst.

Sieben Schreibtablets mit E-Ink

ModellDisplayLicht und StiftFür wenAngebot (Partnerlink)
reMarkable Paper Pro11,8 Zoll, Farbe, 2160 × 1620Frontlicht, Marker ohne AkkuVielschreiber mit PDF-Arbeitansehen
reMarkable Paper Pro Move7,3 Zoll, Farbe, 264 ppiFrontlicht, 230 gNotizen unterwegs, Jackentascheansehen
reMarkable Paper Pure10,3 Zoll, Schwarz-Weiß, 226 ppikein Licht, 360 gSchreiben ohne Farbe, kleineres Budgetansehen
Kindle Scribe Colorsoft11 Zoll, FarbeFrontlicht, Stift ohne LadenKindle-Leser, die auch notierenansehen
Boox Note Air5 C10,3 Zoll, Kaleido 3, 300/150 ppiFrontlicht, Android 15Wer Apps auf E-Ink brauchtansehen
Boox Go 10.3 Gen 2 Lumi10,3 Zoll, Schwarz-Weiß, 300 ppiFrontlicht, 4,8 mmAndroid ohne Farbe, scharfe Schriftansehen
Kobo Elipsa 2E10,3 Zoll, Schwarz-WeißFrontlicht, Stift mit AkkuKobo-Leser mit Notizbedarf

reMarkable Paper Pro

Das große Farbmodell von reMarkable hat ein 11,8-Zoll-Display mit einstellbarem Licht. Laut Hersteller wiegt es 525g bei 5,1 Millimetern. Bis zu zwei Wochen soll der Akku durchhalten. Apps von Drittanbietern? Gibt es nicht, und gerade darin liegt der Sinn. Wer viel in PDFs schreibt, bekommt hier die größte Fläche. Extra kosten die Tastaturhülle Type Folio und das Connect-Abo.

reMarkable Paper Pro Move

Klein, mit 7,3 Zoll, dazu Farbe und Frontlicht. reMarkable gibt 6,5 Millimeter Dicke und 230 Gramm an. Für Protokolle im Stehen oder Notizen in der Bahn ist das Format angenehm. A4-PDFs dagegen werden darauf zur Zoom- und Scrollübung.

reMarkable Paper Pure

Es löst das reMarkable 2 ab, das der Hersteller inzwischen als eingestellt führt. Schwarz-weiß und ohne Licht bleibt das 10,3-Zoll-Display, der Akku soll nach Herstellerangabe bis zu drei Wochen schaffen. Gegenüber dem Vorgänger verspricht reMarkable mehr Tempo und mehr Kontrast. Vorsicht beim Zubehör: Die Marker des reMarkable 2 passen laut Hersteller nicht.

Kindle Scribe Colorsoft

Amazons Schreibtablet mit Farbdisplay misst 11 Zoll. Der Premium-Stift muss laut Amazon nie geladen werden. Dokumente holt das Gerät aus Google Drive oder OneDrive, Notizen schickt es als Text oder Bild nach OneNote. Dazu nennt Amazon eine Suche in natürlicher Sprache und Zusammenfassungen der Notizen. Ob jede dieser Funktionen auf Deutsch läuft, klären Sie besser vorab. Und ohne Farbe? Auch einen schwarz-weißen Kindle Scribe führt Amazon in derselben Reihe.

Boox Note Air5 C

Im Kern steckt hier ein Android-Tablet mit E-Ink. Boox gibt Android 15, Google Play, 6 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicher mit microSD-Steckplatz an, dazu den Stift Pen3 mit 4.096 Druckstufen. OneNote, Notion oder eine Uni-App lassen sich also installieren. Dafür zahlen Sie mit mehr Einstellungen, mehr Ablenkung und Farbe nur in halber Auflösung.

Boox Go 10.3 Gen 2 Lumi

Das schwarz-weiße Gegenstück: 300 ppi, Frontlicht in Warm und Kalt, ebenfalls Android 15. Dicke laut Boox 4,8 Millimeter, Gewicht rund 364 Gramm. Bei Text und Noten spielt die volle Schärfe ihren Vorteil gegenüber Farb-E-Ink aus.

Kobo Elipsa 2E

Kobos großer Reader mit 10,3 Zoll ist eher E-Book-Reader als Notizbuch. Notizbücher anlegen, Handschrift in Text umwandeln und mit Google Drive und Dropbox abgleichen kann er trotzdem. Der Stylus 2 hat einen Radierer und braucht Strom. Neu ist das Modell nicht mehr; ob der Händler Neuware liefert, gehört deshalb vor der Bestellung geklärt.

Supernote fehlt hier. Zum Redaktionsschluss gab es bei Amazon.de nur Hüllen und Zubehör, kein Gerät als Neuware.

Welches Gerät zu wem passt

Steht das Schreiben im Vordergrund, mit viel PDF, dann das reMarkable Paper Pro: groß, mit Licht, ohne Ablenkung, das Abo gehört allerdings in die Rechnung. Bleibt weniger Geld übrig, landet man beim reMarkable Paper Pure. Laut Hersteller liegt es in der 400-Euro-Klasse und damit deutlich unter dem Paper Pro, verzichtet aber auf Farbe und Licht.

Unterwegs notiert es sich am leichtesten auf dem reMarkable Paper Pro Move. Viel Kindle-Lektüre plus Notizen? Kindle Scribe Colorsoft. Sind bestimmte Apps unverzichtbar, kommt der Boox Note Air5 C mit Farbe in Frage oder der Boox Go 10.3 Gen 2 Lumi für scharfe Schwarz-Weiß-Schrift. Und wer schon eine Kobo-Bibliothek hat, greift zum Kobo Elipsa 2E, sofern er als Neuware lieferbar ist.

Geht es hauptsächlich ums Lesen, liegt ein klassischer Reader näher, mehr dazu bei den E-Book-Readern. Zum Zeichnen mit Farbe in voller Pracht helfen der Text über Grafiktabletts und der Tablet-Ratgeber weiter. Notizschreibern bringt ein Farb-LCD allerdings meist mehr Ablenkung als Nutzen.

Quellen

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