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Bleibt der neue Zweitbildschirm schwarz, ist selten das Panel schuld. Meist liegt es am Laptop. Gibt dessen USB-C-Buchse kein Bildsignal aus, hilft auch das schönste Display nichts. Ist das geklärt, genügt für die Arbeit unterwegs ein 16-Zoll-Modell im Format 16:10 wie der ARZOPA Z1RC. Aufpreis lohnt erst bei Touch, sehr hoher Helligkeit oder flüssigen 120 Hz.
Kann mein Laptop überhaupt ein Bild über USB-C schicken?
Das ist die erste Frage, und sie entscheidet alles. Fast alle Geräte unten erwarten das Bild per USB-C im sogenannten DisplayPort Alt Mode. ASUS führt die USB-C-Buchsen seiner ZenScreen-Modelle im Datenblatt ausdrücklich als „DP Alt Mode“. Ob Ihr Laptop ihn beherrscht, zeigt oft ein kleines Bildschirm- oder Blitzsymbol neben der Buchse. Sicherer ist das Datenblatt. Steht dort nur „USB-C (Daten)“, bleibt der Weg über HDMI. Dann kommt ein zweites Kabel für Strom dazu.
Reicht ein einziges Kabel für Bild und Strom?
Nur wenn der Laptop genug Leistung über USB-C abgibt. Die Verbrauchsangaben der Hersteller reichen von knapp 8 Watt (ASUS MB169CK) bis 13 Watt (espresso Pro 15 bei voller Helligkeit). Ist die Buchse zu schwach, dunkelt der Monitor ab oder flackert. Angenehmer sind Modelle mit zwei USB-C-Buchsen: Das Netzteil versorgt den Monitor und reicht den Strom an den Laptop weiter.
Bei Dauerbetrieb am Netzteil sollte das Ladegerät nicht das billigste sein. Welche Leistung für Laptop und Monitor zusammen passt, steht in den Kaufhinweisen für USB-C-Ladegeräte.
Welche Größe, welche Auflösung, wie viel Gewicht?
15,6 Zoll in 16:9 ist der Standard. Mehr Höhe für Tabellen und Code bringen 16 Zoll in 16:10, und das Format passt besser zu den meisten aktuellen Laptops. Auf 15,6 Zoll genügt Full HD für Büroarbeit, während 2560 × 1600 Pixel auf 16 Zoll deutlich schärfer wirken. 4K zahlt sich hauptsächlich bei Fotos und feiner Schrift aus. Es kostet aber Strom.
Unterschätzt wird das Gewicht. Zwischen 0,7 und 1,2 Kilogramm liegt mehr, als die Zahl vermuten lässt, denn der Monitor reist ja zusätzlich zum Laptop.
Und Touch?
Die Berührung läuft über das USB-C-Kabel. Über HDMI allein funktioniert sie nach Angabe von UPERFECT nicht. macOS unterstützt Touchbildschirme von Haus aus nicht; espresso liefert dafür die eigene Software espressoFlow.
Sechs tragbare Monitore, die Sie 2026 kaufen können
| Modell | Display | Anschlüsse und Strom | Gewicht | Für wen | Angebot (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|---|
| ARZOPA Z1RC | 16 Zoll, 2560 × 1600, 16:10, 60 Hz, 350 cd/m² | 2 × USB-C (Bild und Strom), Mini-HDMI | ca. 0,8 kg | Arbeit unterwegs mit kleinem Budget | ansehen |
| ASUS ZenScreen MB169CK | 15,6 Zoll, Full HD, 60 Hz, 250 cd/m² | 2 × USB-C (DP Alt Mode), Mini-HDMI, 7,64 W | 0,78 kg | Büro im Zug und im Hotel | ansehen |
| ASUS ZenScreen MB16QHG | 16 Zoll, 2560 × 1600, 120 Hz, 500 cd/m², DisplayHDR 400 | 2 × USB-C (DP Alt Mode), HDMI 2.0, unter 13 W | 1,2 kg | Bildbearbeitung, Spiele, helle Räume | ansehen |
| Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 | 14 Zoll, 2240 × 1400, 16:10, Touch mit Stift | 2 × USB-C, bis 65 W Durchleitung | 0,7 kg | Vielreisende mit kleinem Gepäck | ansehen |
| espresso Pro 15 | 15,6 Zoll, 4K, Touch, 550 cd/m² | 2 × USB-C mit Durchleitung, 13 W | 0,8 kg (ohne Ständer) | Mac-Nutzer, die Touch und 4K wollen | ansehen |
| UPERFECT 15,6 Zoll Touch mit 10.800 mAh | 15,6 Zoll, Touch, 120 Hz | USB-C und HDMI, eingebauter Akku | keine sichere Angabe | Konsole und Laptop ohne Steckdose |
ARZOPA Z1RC
Viel Fläche, kleiner Preis. ARZOPA nennt 2560 × 1600 Pixel auf 16 Zoll, zwei USB-C-Buchsen mit Strom und Bildsignal, Mini-HDMI und einen eingebauten Ständer. Die Helligkeit gibt ARZOPA selbst mit 350 cd/m², in Werbetexten tauchen auch 500 auf. Planen Sie mit dem kleineren Wert. Am Fenster im Café wird es damit knapp. Im Büro und im Hotelzimmer reicht es.
ASUS ZenScreen MB169CK
Ein nüchterner Bürobildschirm im Taschenformat. Full HD, 0,78 Kilogramm und nach ASUS-Angabe nur 7,64 Watt Verbrauch: Genügsamer ist hier keiner, was ihn auch für Laptops mit schwacher USB-C-Buchse interessant macht. Dagegen stehen 250 cd/m². In hellen Räumen wirkt das Bild schnell blass. Mitgeliefert werden laut ASUS ein drehbarer Standfuß und eine Schutzhülle.
ASUS ZenScreen MB16QHG
Bei der Bildqualität das stärkste Paket: 16 Zoll, 2560 × 1600, 120 Hz, laut ASUS 100 Prozent DCI-P3 und eine DisplayHDR-400-Zertifizierung. Mit 1,2 Kilogramm ist er allerdings der schwerste Kandidat, und ASUS legt ein Netzteil bei. Zum täglichen Pendeln wiegt er zu viel. Am Zweitschreibtisch, beim Sichten von Fotos oder beim Spielen am Wochenende sieht man den Unterschied dagegen deutlich. Wer Fotos nur am festen Platz bearbeitet, schaut besser bei den Monitoren für Foto- und Videobearbeitung.
Lenovo ThinkVision M14t Gen 2
Kleiner als der Rest. Genau darum geht es. Mit 14 Zoll und 0,7 Kilogramm passt der M14t Gen 2 neben ein 14-Zoll-Notebook in dieselbe Tasche. Lenovo nennt 10-Punkt-Touch, einen Stift im Karton, einen Ständer zum Neigen und Drehen und zwei USB-C-Buchsen, die maximal 65 Watt an den Laptop durchreichen. 300 cd/m² Helligkeit sind solide, mehr nicht.
espresso Pro 15
Mit deutlichem Abstand die teuerste Lösung im Vergleich. Dafür verspricht espresso 4K auf 15,6 Zoll, 550 cd/m², Touch für Mac und Windows sowie ein Aluminiumgehäuse mit 9 Millimetern Dicke. Der magnetische Ständer wiegt noch einmal gut ein halbes Kilo. Mac-Besitzer bekommen hier eine der wenigen Möglichkeiten, Touch ohne Bastelei zu nutzen. Wer nur Mails und Tabellen bearbeitet, zahlt für Fähigkeiten, die er nicht braucht.
UPERFECT 15,6 Zoll Touch mit Akku
Ein Sonderfall. In diesem Touch-Modell steckt ein 10.800-mAh-Akku, der laut UPERFECT drei bis vier Stunden Betrieb erlaubt. So läuft der Monitor auch an Konsolen oder Smartphones, die selbst kaum Strom liefern. Die Modellbezeichnungen ändern sich bei UPERFECT häufig, ähnliche Varianten gibt es viele. Kontrollieren Sie deshalb genau, ob Touch, Akku und 120 Hz zu dem Angebot gehören, das Sie vor sich haben.
Welcher passt zu mir?
Unterwegs mit zwei Bildschirmen arbeiten, ohne viel auszugeben: Dafür gibt es den ARZOPA Z1RC. Großes 16:10-Bild, zwei USB-C-Buchsen, wenig Gewicht. Die geringere Helligkeit nimmt man dafür in Kauf.
- Gibt Ihr Laptop über USB-C wenig Strom ab, spricht der Verbrauch für den ASUS ZenScreen MB169CK, er braucht laut ASUS am wenigsten.
- Zählt jedes Gramm, ist der Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 die Wahl, Touch und Stift gibt es obendrauf.
- Geht Bildqualität vor Gewicht, kommt der ASUS ZenScreen MB16QHG in Frage.
- Am Mac mit Touch und 4K, und das Budget spielt keine Rolle: espresso Pro 15.
- Keine Steckdose in Reichweite? Dann ein UPERFECT-Modell mit Akku.
Noch etwas Praktisches. Ein tragbarer Monitor ist dünn, aber empfindlich gegen Druck aufs Panel. Besser als jede Hülle schützt eine Tasche mit eigenem Polsterfach. Worauf man da achtet, zeigen wir bei den Laptop-Rucksäcken.
Quellen
- ASUS: ZenScreen MB16QHG, technische Daten
- ASUS: ZenScreen MB169CK, technische Daten
- Lenovo PSREF: ThinkVision M14t Gen 2
- ARZOPA: Z1RC 2.5K Portable Monitor
- espresso Displays: espresso Pro 15
- espresso Displays: Kabel und Stromversorgung
- UPERFECT: 15,6 Zoll Touch-Monitor mit Akku
Wo Sie die Produkte bekommen
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