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Backformen kaufen 2026: Springform, Kastenform, Gugelhupf

Backformen kaufen 2026: Springform, Kastenform, Gugelhupf und Muffinblech, PFAS in der Beschichtung, Emaille und Silikon. Kaiser, Dr. Oetker, Birkmann.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenDr. Oetker Springform mit Glasboden Classic 26 cmBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichDr. Oetker Muffinblech Classic 12erWer Muffins ohne Papierförmchen backen willBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt12 Abschnitte

Das Fünferset aus dem Sonderangebot ist ein Klassiker: Nach zwei Jahren wird davon nur noch die Springform benutzt. In den meisten Küchen genügen eine gute Springform mit 26 Zentimetern, eine Kastenform und, bei Lust auf Rührkuchen, eine Gugelhupfform. Zum Anfangen empfehlen wir die Springform mit Glasboden aus der Classic-Serie von Dr. Oetker. Ihre Antihaftbeschichtung ist nach Herstellerangabe PFAS-frei, und der Boden ist spülmaschinenfest.

Teurer muss es nicht werden. Genauer hinsehen schon, denn bei Beschichtung, Boden und Verschluss unterscheiden sich die Formen deutlich.

Was auf dem Stahlblech liegt

Fast alle Backformen aus Stahlblech tragen eine Antihaftschicht, meist aus PTFE, bekannt unter dem Markennamen Teflon. PTFE gehört zur Stoffgruppe der PFAS. Das sind die sogenannten Ewigkeitschemikalien.

Gefährlich beim Backen? Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält PTFE bei sachgemäßem Gebrauch für unbedenklich; kritisch wird es laut Verbraucherzentrale erst ab etwa 360 °C, wenn sich die Schicht zersetzt. Umweltfreundlich nennt die Verbraucherzentrale NRW solche Beschichtungen trotzdem nicht. Bei der Herstellung waren lange Zeit problematische Hilfsstoffe im Spiel, und nach einigen Jahren lässt die Antihaftwirkung nach.

Wie man die Verpackung liest

„PFOA-frei“ heißt nicht PFAS-frei. PFOA ist ohnehin verboten, wer fluorfreie Formen sucht, achtet deshalb auf „PFAS-frei“ oder „fluorfrei“.

Auch „keramisch verstärkt“ belegt wenig. Laut Verbraucherzentrale ist Keramik manchmal nur eine Beimischung in einer PTFE-Schicht. Und eine Grenze von 230 oder 260 °C in der Gebrauchsanweisung deutet nach Einschätzung der Verbraucherzentrale meist auf PTFE hin, ohne es zu beweisen, denn auch PFAS-freie Formen nennen 230 °C.

Ohne Antihaftschicht: Edelstahl, Emaille, Silikon, Papier

Ganz ohne Antihaftschicht backt man laut Verbraucherzentrale NRW mit unbeschichtetem Edelstahl oder Emaille. Beides hält deutlich länger. Dafür muss gründlich gefettet werden. Silikonformen kommen ohne Fluorbeschichtung aus, brauchen aber ein Blech darunter und bräunen weniger kräftig. Bei Papierförmchen für Muffins wiederum hat eine Behörde in zahlreichen Proben PFAS gefunden; seit dem 10. Oktober 2026 fallen sie unter das EU-Verbot von PFHxA in Papier mit Lebensmittelkontakt.

Form und Maß

Die Springform mit 26 cm ist das Standardmaß der meisten deutschen Rezepte. Mit einem zweiten Boden samt Rohr wird aus ihr eine einfache Kranzform.

Kastenformen gibt es mit 25 oder 30 cm. Weil Rezepte für Sandkuchen oder Bananenbrot meist auf 30 cm ausgelegt sind, läuft der Teig in einer kleineren Form über. Eine Gugelhupfform rechnet sich nur bei regelmäßigem Napfkuchen; gerade hier zählt die Antihaftwirkung mehr als anderswo, weil sich der Kuchen in den Rillen festsetzt. Beim Muffinblech bräunt Stahl kräftiger, Silikon löst sich leichter. Mit Papierförmchen spielt die Beschichtung kaum eine Rolle.

Wird Teig nach Gramm abgewogen, gehört eine verlässliche Waage dazu, mehr bei der Küchenwaage. Für Rührteige reicht oft ein guter Handmixer, schwere Hefeteige verlangen eher eine Küchenmaschine.

Sechs Backformen, die man kennen sollte

ModellArt und MaßBeschichtung laut HerstellerFür wenAngebot (Partnerlink)
Dr. Oetker Springform mit Glasboden ClassicSpringform, Ø 26 cm, GlasbodenPFAS-frei, bis 230 °CWer eine fluorfreie Standardform will
Kaiser La Forme Plus SpringformSpringform, Ø 26 cm, EmaillebodenKairamic, keramisch verstärkt; bis 230 °CVielbäcker, die Wert auf Verschluss und Garantie legen
Birkmann Easy Baking Springform mit zwei BödenSpringform, Ø 26 cm, Flach- und Rohrboden, 9 cm RandAntihaft, bis 230 °CWer eine Form für Torte und Kranz sucht
Kaiser La Forme Plus GugelhupfformGugelhupf, Ø 24 cmKairamic, bis 230 °CRegelmäßige Napfkuchenbäcker
Dr. Oetker Kastenform ClassicKastenform, 30,5 × 11,5 × 7 cmPFAS-frei, bis 230 °CRührkuchen, Bananenbrot, Brot
Dr. Oetker Muffinblech Classic12 Mulden, 38 × 26,5 cmPFAS-frei, bis 230 °CWer Muffins ohne Papierförmchen backen willansehen

Dr. Oetker Springform mit Glasboden Classic

Ring aus Stahlblech, Boden aus Glas, 26 cm Durchmesser. Die Antihaftschicht ist laut Dr. Oetker PFAS-frei und hält bis 230 °C. Der Glasboden darf in die Spülmaschine, der Ring wird von Hand gewaschen. Laut Shop fertigt Zenker in Aichach die Form, mit fünf Jahren Herstellergarantie. Wer heute eine einzige Springform kauft und PFAS meiden möchte, hat hier den einfachsten Einstieg.

Kaiser La Forme Plus Springform

Die bekannteste Springform im Handel. Kaiser nennt den SafeClick-Verschluss mit großer Grifffläche und einen schnitt- und kratzfesten Emailleboden, der spülmaschinenfest ist, dazu eine Garantie über zehn Jahre. Gefertigt wird nach Kaiser-Angaben in Diez. Ihre Kairamic-Schicht beschreibt Kaiser als „2-fach keramisch verstärkt“, eine Angabe zu PFAS macht der Hersteller dort nicht. Vielbäcker bekommen eine solide Form. Wer bewusst fluorfrei backen will, fragt vorher beim Hersteller nach.

Birkmann Easy Baking Springform mit zwei Böden

Zwei Formen in einer. Der Flachboden fasst etwa 3 Liter Teig, der Rohrboden etwa 2,5 Liter, und der 9 cm hohe Rand lässt bei hohen Käsekuchen Reserven. Birkmann gibt Stahlblech mit Antihaftbeschichtung, Auslaufschutz und 230 °C an; in die Spülmaschine darf die Form nicht. Garantie: fünf Jahre.

Kaiser La Forme Plus Gugelhupfform

Klassische Napfkuchenform, 24 cm, extra hoher Rand. Sie trägt dieselbe Kairamic-Schicht wie die Springform der Serie, verträgt bis 230 °C, und Kaiser gibt zehn Jahre darauf. Überwiegend berichten Käufer von gutem Herauslösen, einzelne auch von nachlassender Beschichtung. Bei Gugelhupf nur zweimal im Jahr tut es der Rohrboden einer Springform.

Dr. Oetker Kastenform Classic

30,5 Zentimeter lang, 7 hoch. Stahlblech mit laut Hersteller PFAS-freier Antihaftschicht, bis 230 °C, Reinigung von Hand. Damit passt sie zu den meisten Rezepten für Rühr- und Sandkuchen. Für kleinere Rezepte oder Ein-Personen-Haushalte ist sie auch mit 25 cm erhältlich.

Dr. Oetker Muffinblech Classic

Zwölf Mulden auf 38 × 26,5 cm, Stahlblech, PFAS-freie Beschichtung laut Dr. Oetker, bis 230 °C, Handwäsche. Mit einem gut gefetteten Blech lassen sich Papierförmchen sparen. Eine Silikonform gibt Muffins leichter frei. Sie bräunt aber schwächer.

Welche Form in welche Küche gehört

Soll es nur eine Form sein, möglichst ohne PFAS, dann die Dr. Oetker Springform mit Glasboden Classic. Wer viel backt und lange Freude haben will, nimmt die Kaiser La Forme Plus Springform wegen Verschluss, Emailleboden und zehn Jahren Garantie. Torte und Kranzkuchen mit einer einzigen Anschaffung schafft die Birkmann Easy Baking mit zwei Böden.

Für Rührkuchen und Brot: Dr. Oetker Kastenform Classic, 30 cm. Und ganz ohne Beschichtung bleiben Edelstahl oder Emaille, mit gründlichem Fetten und mehr Pflege.

Unabhängig vom Modell gilt: Beschichtete Formen nie leer und heiß stehen lassen, keine Messer auf der Beschichtung, und bei der Pyrolyse-Reinigung des Ofens haben sie im Garraum nichts verloren. So hält die Antihaftwirkung spürbar länger. Ein Set lohnt erst, wenn klar ist, welche Formen man wirklich nutzt.

Quellen

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