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Tintenstrahldrucker kaufen 2026: Tintentank, Duplex, Abo

Tintenstrahldrucker 2026: Seitenkosten richtig rechnen, Duplex und Scan prüfen, Tinten-Abos verstehen. Fünf Tankdrucker von Epson, Canon, HP, Brother.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenEpson EcoTank ET-2950Haushalt, SchuleBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichEpson EcoTank ET-4950HomeofficeBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt11 Abschnitte

Der teuerste Drucker ist oft der billigste im Regal. Wer regelmäßig druckt, fährt mit einem Tintentankdrucker meist günstiger als mit einem Patronengerät, obwohl der Kaufpreis höher liegt. Für den typischen Haushalt genügt ein Drei-in-eins-Gerät mit automatischem Duplexdruck, etwa der Epson EcoTank ET-2950. Viel scannen oder faxen? Dann braucht es einen Vorlageneinzug, und Sie landen eine Klasse höher.

Was ist an einem Tintentank eigentlich anders?

Die Tinte kommt aus Flaschen, Patronen gibt es nicht. Das Prinzip ist bei Epson (EcoTank), Canon (MegaTank), HP (Smart Tank) und Brother dasselbe. Die Unterschiede liegen in Ausstattung und Tempo und besonders in der Frage, wie viele Seiten eine Flasche hergibt.

Den Seitenpreis rechnen Sie selbst aus: Flaschenpreis geteilt durch die Reichweite laut Hersteller. Heraus kommt der Tintenpreis je Seite, Papier und Strom kommen noch dazu.

Welche Ausstattung zählt im Alltag?

  • Duplex: Nicht jedes Gerät dreht das Blatt selbst. Manche verlangen, dass Sie es von Hand wenden, beim älteren Epson ET-2870 zum Beispiel ist Duplex laut Datenblatt nur manuell möglich.
  • Scannen und Kopieren: Für einzelne Briefe reicht ein Vorlagenglas. Bei Steuerunterlagen oder mehrseitigen Verträgen erleichtert ein automatischer Vorlageneinzug (ADF) die Sache enorm.
  • Tintenart: Laut Datenblatt verwenden die Epson-Modelle der 102er-Serie Pigmenttinte für Schwarz und farbstoffbasierte Tinten für die Farben. Drucken Sie viel Text, fragen Sie bei anderen Marken gezielt nach.

Unterschätzt wird das Papierfach. 100 Blatt hinten oder 250 Blatt in einer Kassette vorn, das macht im Alltag mehr Unterschied, als das Datenblatt vermuten lässt.

Wie ehrlich ist die Reichweite auf dem Karton?

Es sind Herstellerangaben. Epson beschreibt seine Messung als Anpassung der Norm ISO/IEC 24711, die Testseiten werden nach ISO/IEC 24712 im Standardmodus auf Normalpapier gedruckt. Sie sind deutlich weniger deckend als ein Foto. Wer viele Bilder druckt, erreicht die Zahlen nicht.

Dazu kommt die erste Füllung. Ein Teil der mitgelieferten Tinte geht laut Epson dafür drauf, die Leitungen zum Druckkopf zu befüllen, weshalb Epson für die Flaschen im Karton teils andere Werte nennt als für Nachfüllflaschen. Beim ET-2950 widersprechen sich außerdem Produkttext und Datenblatt auf der eigenen Seite. In der Tabelle stehen bei diesem Modell darum die Werte der Nachfüllflaschen. Vergleichen Sie nur Zahlen derselben Messart. Sonst rechnen Sie sich ein Gerät schön.

Und was ist mit einem Tinten-Abo?

HP Instant Ink rechnet nach gedruckten Seiten ab, nicht nach Patronen. Der Drucker meldet seinen Füllstand und bestellt selbst nach. Ungenutzte Seiten wandern in den Folgemonat, höchstens bis zum Dreifachen des Monatskontingents. Zwei Dinge sollten Sie wissen. Der Drucker muss dauerhaft online sein. Und nach einer Kündigung funktionieren die Abo-Patronen ab Ende des Abrechnungszeitraums nicht mehr. Als passende Geräte nennt HP die Serien DeskJet, ENVY und OfficeJet. Smart-Tank-Modelle fehlen auf der Liste.

Bei Epson heißt das Abo für Patronendrucker der Reihen Expression Home und WorkForce ReadyPrint Flex. ReadyPrint MAX enthält sogar einen EcoTank-Drucker. Dort beträgt die Mindestlaufzeit laut Epson 18 Monate, wer vorzeitig kündigt, muss unter Umständen eine Entschädigung zahlen und das Gerät zurückgeben. Mit Tintentank braucht selbst ein Vieldrucker selten ein Abo. Die Flaschen halten ohnehin lange, und Sie bleiben ungebunden.

Fünf Tintentankdrucker im Vergleich

ModellFunktionenDuplex / EinzugReichweite laut HerstellerFür wenAngebot (Partnerlink)
Epson EcoTank ET-2950Drucken, Scannen, Kopierenautom. Duplex, Scan über VorlagenglasNachfüllflaschen: 7.500 S. Schwarz, 6.000 S. je FarbeHaushalt, Schuleansehen
Epson EcoTank ET-4950Drucken, Scannen, Kopieren, Faxautom. Duplex, ADF 30 Seiten mit Duplex-ScanLieferumfang: 15.100 S. Schwarz, 5.500 S. FarbeHomeofficeansehen
Canon PIXMA G3570Drucken, Scannen, Kopierennicht verlässlich geklärt6.000 S. Schwarz, 7.700 S. FarbeWenigdrucker mit Farbeansehen
HP Smart Tank 7305Drucken, Scannen, Kopierenautom. Duplex, ADF 35 BlattLieferumfang: 12.000 S. Schwarz, 8.000 S. FarbeFamilie mit Papierkramansehen
Brother DCP-T780DWDrucken, Scannen, Kopierenautom. Duplex, ADFLieferumfang: 15.000 S. Schwarz, 5.000 S. FarbeTextlastiges Druckenansehen

Epson EcoTank ET-2950

Automatischer Duplexdruck und schwarze Pigmenttinte gehören laut Epson dazu, gescannt wird über das Vorlagenglas. Epson nennt 15 Seiten pro Minute in Schwarzweiß und 8 in Farbe nach ISO/IEC 24734. Papier kommt von hinten, 100 Blatt passen hinein. Schulblätter, Formulare, gelegentlich ein Farbbild: Für so einen Haushalt ist das die vernünftige Mitte.

Epson EcoTank ET-4950

Fax, Ethernet, ein 6,1-cm-Touchscreen und ein Vorlageneinzug für 30 Seiten, der beide Seiten scannt. Die Kassette fasst 250 Blatt. Epson nennt 18 Seiten pro Minute in Schwarzweiß. Im Epson-Shop kostet er erheblich mehr als der ET-2950. Scannen Sie nur gelegentlich, bezahlen Sie Komfort, den Sie selten brauchen.

Canon PIXMA G3570

Kompakt, MegaTank, drucken, scannen, kopieren. Canon nennt etwa 6.000 Seiten je Schwarzflasche und maximal 7.700 Farbseiten, im Sparmodus mehr. Beim Tempo gibt Canon 11 ISO-Seiten pro Minute in Schwarzweiß an. Ob er automatisch beidseitig druckt, geht aus den Herstellerangaben nicht verlässlich hervor. Brauchen Sie das, schauen Sie vorher ins Datenblatt.

HP Smart Tank 7305

Beim 7305 treffen automatischer Duplexdruck, ein Vorlageneinzug für 35 Blatt und eine 250-Blatt-Zufuhr zusammen. Maximal 15 Seiten pro Minute in Schwarzweiß gibt HP an, und die mitgelieferte Tinte soll laut HP für höchstens 12.000 Schwarzweiß- und 8.000 Farbseiten reichen. Ein Detail spricht für ihn. HP führt die Druckköpfe als tauschbares Zubehör, fällt einer aus, muss nicht gleich das ganze Gerät ersetzt werden.

Brother DCP-T780DW

Das aktuelle Drei-in-eins-Modell der Tankbenefit-Reihe druckt laut Brother automatisch beidseitig und hat eine 150-Blatt-Kassette, Händler nennen einen Vorlageneinzug für 20 Blatt. Im Karton liegen laut Brother zwei Schwarzflaschen für zusammen 15.000 Seiten. Bei Farbe sind es nur 5.000. Das passt zu Haushalten, in denen hauptsächlich Text aus dem Drucker kommt.

Welcher Drucker passt zu mir?

Im Haushalt mit gemischtem Bedarf würden wir zum Epson EcoTank ET-2950 greifen. Duplex und Pigmentschwarz gibt es dort zu einem Preis, der laut Epson-Shop weit unter dem ET-4950 liegt. Kommen im Homeoffice Belege und Verträge dazu, stehen der Epson ET-4950 und der HP Smart Tank 7305 zur Wahl: Der Epson scannt beidseitig und faxt, der HP verbindet Vorlageneinzug und 250-Blatt-Zufuhr, hat aber kein Fax. Fast nur Text? Dann der Brother DCP-T780DW, wegen der großen Schwarzmenge im Lieferumfang.

Bei ein paar Seiten im Monat rechnet sich der Aufpreis für einen Tank kaum. Ein einfacher Laserdrucker arbeitet mit Toner statt Tinte und ist für reine Textseiten oft die ruhigere Wahl. Stehen hauptsächlich Fotos an, führt ein Multifunktionsgerät in die falsche Richtung. Besser passt dann unser Überblick zu Fotodruckern.

Quellen

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