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Drucker fürs Homeoffice 2026: Laser oder Tintentank?

Drucker fürs Homeoffice 2026: Laser oder Tintentank, Multifunktion, Abo und Fremdtinte. Was Folgekosten treibt und welches Gerät zu wem passt.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenBrother MFC-L2860DWTextlastiges HomeofficeBei Amazon ansehenPartnerlink
Günstige AlternativeBrother HL-L2445DWWer nur druckt und mit dem Handy scanntBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichBrother DCP-L3560CDWFarbe, aber unregelmäßigBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt12 Abschnitte

Für Rechnungen, Formulare und Briefe ist ein Schwarz-Weiß-Laser wie der Brother MFC-L2860DW die ruhigste Lösung. Billige Tintendrucker mit kleinen Patronen stehen im Homeoffice oft zwei Wochen ungenutzt herum und streiken dann. Wer regelmäßig Farbe braucht, sieht sich besser einen Tintentankdrucker an, zum Beispiel einen Epson EcoTank.

Hier geht es um Dokumente. Wer Urlaubsbilder drucken will, schaut in den Fotodrucker-Ratgeber.

Laser oder Tinte, was passt zu meinem Druckverhalten?

Zählen Sie ehrlich, was aus Ihrem Drucker kommt. Dann ist die Frage meist schon entschieden. Toner ist ein Pulver, er trocknet nicht ein, und eine Monatspause steckt ein Laser klaglos weg. Tinte dagegen ist flüssig. Dafür verbrauchen Tintentankdrucker sehr wenig und drucken Farbe, die ein günstiger Laser gar nicht beherrscht.

Kommt fast nur Text, und das unregelmäßig, gehört ein Schwarz-Weiß-Laser auf den Tisch. Bei Brother reicht die Starterkartusche für rund 1.200 Seiten, die XL-Kartusche nach Herstellerangabe für 3.000. Wer regelmäßig Text und Farbe druckt, ist beim Tintentank richtig, ein Flaschensatz reicht nach Angaben der Hersteller für mehrere tausend Seiten. Und Farbe nur gelegentlich? Dann ein Farb-LED-Laser. Er kostet in der Anschaffung mehr, trocknet aber nicht ein.

Zwei Ausstattungsfragen kommen dazu. Mehrseitige Verträge scannt man nur mit automatischem Vorlageneinzug (ADF) bequem, ohne ihn landet jede Seite einzeln auf dem Glas. Ein Fax verlangen manche Behörden und Arztpraxen noch immer. Dann muss es ein 4-in-1-Gerät sein.

Was kostet eine Seite wirklich?

Selten steht das auf dem Gerätekarton. Und wenn doch, dann als Herstellerangabe unter Normbedingungen. Besser selbst rechnen: Preis der Ersatzkartusche oder Flasche, geteilt durch die vom Hersteller genannte Reichweite. Epson und HP beziehen ihre Angaben auf die Testseiten nach ISO/IEC 24711. Eigene Seiten mit Logo, Tabellen und Grafik liegen meist darüber.

Beim Laser gehört die Trommel mit in die Rechnung. Beim MFC-L2860DW hält sie laut Brother 15.000 Seiten, für das Farbgerät DCP-L3560CDW 30.000. Bei Tintentanks werden auf lange Sicht die Druckköpfe ein Thema; HP verkauft sie für den Smart Tank als Ersatzteil.

Abo, Sperre, Fremdtinte: Worauf lasse ich mich ein?

HP Instant Ink rechnet nach gedruckten Seiten ab, nicht nach Patronen. Eine Rechnung kostet dasselbe wie ein Farbfoto. Ungenutzte Seiten wandern in den nächsten Monat, bei Tintentarifen höchstens bis zum Dreifachen des Monatskontingents. Unangenehm ist ein Satz in HPs eigener FAQ: Nach einer Kündigung funktionieren die Instant-Ink-Patronen ab dem Ende des Abrechnungszeitraums nicht mehr. Brother hat mit EcoPro ein Abo mit automatischer Lieferung im Programm, laut Brother jederzeit kündbar.

Nach Einschätzung der Stiftung Warentest rechnen sich Abos nur, wenn das gebuchte Kontingent regelmäßig ausgeschöpft wird. Mal 5, mal 80 Seiten? Dann bezahlen Sie Luft.

Bei HP sollten Sie den Hinweis „HP+“ nicht übersehen. Laut HP setzt HP+ ein HP-Konto, eine Internetverbindung und für die gesamte Lebensdauer des Druckers ausschließlich Original-HP-Patronen voraus. Die Aktivierung kann man bei der Einrichtung überspringen. Unabhängig davon hat HP per Firmware-Update Fremdpatronen ausgesperrt, die vorher funktionierten; Stiftung Warentest beschrieb diese „dynamische Sicherheit“ 2021 kritisch.

Ist die Garantie mit Fremdtinte weg?

Nein, jedenfalls nicht automatisch. Laut den Drucker-FAQs der Stiftung Warentest erlöschen weder Garantie noch Gewährleistung, nur weil Fremdtinte im Gerät war. Richtet eine fehlerhafte Fremdpatrone aber einen Schaden an, darf der Hersteller die Reparatur aus der freiwilligen Garantie ablehnen. Zuständig ist dann der Verkäufer der Patrone.

Welche Geräte kommen infrage?

ModellTechnik und FunktionenEckdaten laut HerstellerFür wenAngebot (Partnerlink)
Brother MFC-L2860DWS/W-Laser, Drucken, Scannen, Kopieren, Fax34 Seiten/Min., ADF 50 Blatt, LAN und WLANTextlastiges Homeofficeansehen
Brother HL-L2445DWS/W-Laser, nur Drucken32 Seiten/Min., Duplex, LAN und WLANWer nur druckt und mit dem Handy scanntansehen
Brother DCP-L3560CDWFarb-LED, Drucken, Scannen, Kopieren26 Seiten/Min., ADF 50 Blatt, Gigabit-LANFarbe, aber unregelmäßigansehen
Epson EcoTank ET-2956Tintentank, Drucken, Scannen, Kopieren15 Seiten/Min. (ISO), kein ADF, Flaschensatz 8.500 S/W-SeitenKleiner Einstieg mit Farbeansehen
Epson EcoTank ET-4956Tintentank, 4-in-1 mit Fax18 Seiten/Min. (ISO), Duplex-ADF 30 Blatt, 250-Blatt-KassetteHomeoffice mit viel Papierkram in Farbeansehen
HP Smart Tank 7305Tintentank, Drucken, Scannen, Kopieren15 Seiten/Min. (ISO), ADF 35 Blatt, EthernetWer bei HP bleiben will, ohne Aboansehen
Canon MAXIFY GX4050Tintentank, 4-in-1 mit FaxADF 35 Blatt, 350 Blatt PapiervorratHöhere Farbanteileansehen

Brother MFC-L2860DW: der unaufgeregte Arbeitsdrucker

Fax, Duplexdruck, 250-Blatt-Kassette, Vorlageneinzug für 50 Blatt: Dieser Schwarz-Weiß-Laser hat, was ein Arbeitszimmer braucht. Brother gibt 34 Seiten pro Minute an, beidseitig 16. Weil Toner und Trommel getrennt sind, wird nur ersetzt, was tatsächlich verbraucht ist. Bleibt ein ernsthafter Einwand, und der heißt Farbe.

Brother HL-L2445DW: wenn nur gedruckt wird

Gleicher Toner, gleiche Trommel. Es fehlen Scanner und Touch-Display. Im Brother-Shop kostet er ungefähr die Hälfte des MFC-L2860DW, und wer Belege sowieso mit dem Smartphone scannt, spart hier an der richtigen Stelle.

Brother DCP-L3560CDW: Farbe ohne Eintrocknen

Technisch arbeitet das Farb-LED-Gerät wie ein Laser und druckt deshalb auch nach langer Pause sofort. Beigelegt ist Toner für rund 1.000 Seiten je Farbe; die XL-Kartuschen schaffen laut Hersteller 3.000 Seiten in Schwarz und 2.300 je Farbe. Vier Kartuschen nachzukaufen geht ins Geld. Für Präsentationen mit farbigem Logo passt er gut, für viele Farbseiten weniger.

Epson EcoTank ET-2956: klein und genügsam

Als Nachfolger des ET-2856 druckt, scannt und kopiert er und druckt automatisch beidseitig. Laut Epson reicht ein Flaschensatz für 8.500 Seiten in Schwarz und 6.500 in Farbe. Epson selbst zielt auf einen oder zwei Nutzer. Ein Vorlageneinzug fehlt. Ins Papierfach passen nur 100 Blatt.

Epson EcoTank ET-4956: Tintentank fürs echte Büro

Gegenüber dem kleinen Bruder kommen Fax, Ethernet, eine 250-Blatt-Kassette vorn und ein Vorlageneinzug dazu, der beide Seiten erfasst. Laut Epson liegt Tinte für 15.100 Schwarz- und 5.500 Farbseiten bei, eine zusätzliche Schwarzflasche eingerechnet. Bei gleich viel Farbe und Papierkram ist das der rundere Kompromiss als ein Farblaser.

HP Smart Tank 7305: Tank statt Abo

HP-Kunden, die kein Instant Ink wollen, landen hier. Der 7305 bietet einen Einzug für 35 Blatt, Duplexdruck, 250 Blatt Papier und Ethernet. Die 135-ml-Flasche Schwarz reicht laut HP für etwa 6.000 Seiten, jede 70-ml-Farbflasche für etwa 8.000. Kein Fax.

Canon MAXIFY GX4050: viel Farbe, wenig Nachfüllen

Eine Schwarzflasche reicht nach Canon-Angabe für 6.000 Seiten, die Farbflaschen für 14.000; im Sparmodus für mehr. Fax, ein 35-Blatt-Einzug und Platz für 350 Blatt in zwei Zuführungen gehören dazu. Ganz neu ist das Modell nicht mehr. Vor der Bestellung also nachsehen, ob es als Neuware lieferbar ist.

Und welcher Drucker ist es bei mir?

  • Text, Scans, gelegentlich Fax: Brother MFC-L2860DW.
  • Nur drucken, kleines Budget: Brother HL-L2445DW.
  • Selten Farbe, dann aber sofort: Brother DCP-L3560CDW.
  • Oft Farbe, viel Papierkram: Epson EcoTank ET-4956 oder Canon MAXIFY GX4050.
  • Farbe auf wenig Platz, ohne Einzug: Epson EcoTank ET-2956.
  • HP-Umfeld ohne Abo-Bindung: HP Smart Tank 7305.

Ein Drucker allein macht noch keinen Arbeitsplatz. Für lange Tage am Schreibtisch helfen unsere Beiträge über den höhenverstellbaren Schreibtisch und den Büro-Monitor weiter.

Quellen

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