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Der Akku ist leer, das Licht wird gerade gut, und die Drohne muss runter. Wer eine DJI Mini 5 Pro besitzt, sollte deshalb zuerst Flugzeit kaufen: zwei zusätzliche Original-Standardakkus und die Zwei-Wege-Ladestation von DJI. Danach kommen Ersatzpropeller, ein Landepad und eine Tasche, die zum Gepäck passt.
Den größeren Akku Plus sehen wir dagegen nur für einen kleinen Kreis von Piloten. Warum, erklärt der Abschnitt zu Gewicht und Klasse. Wer noch gar keine Drohne hat, findet die Modelle selbst in unserem Ratgeber zum Drohnenkauf.
Was gehört zuerst in den Warenkorb?
DJI nennt für den Standardakku der Mini 5 Pro bis zu 36 Minuten Flugzeit, gemessen bei Windstille und gleichmäßigen 21,6 km/h. Als typischen Wert gibt der Hersteller 21 Minuten an. Mit drei Akkus kommen Sie also auf rund eine Stunde in der Luft. Das reicht für einen Sonnenuntergang samt Probeflug, mehr nicht.
- Akkus vor allem anderen: Zwei Ersatzakkus verdreifachen die Zeit am Himmel.
- Ladestation mit Netzteil denken: Die DJI-Station kommt ohne Ladegerät. Ohne passendes USB-C-Netzteil bleibt sie ein Halter.
- Propeller als Verschleißteil: Ein angeschlagenes Blatt soll laut DJI sofort getauscht werden. Ein Ersatzpaar gehört deshalb in jede Tasche.
- Landepad für Wiese, Sand und Kies: Halme und Staub haben an Motoren und Kamera nichts verloren.
- Tasche nach Wegstrecke wählen: Ein wasserdichter Koffer schützt viel, wiegt aber leer schon so viel wie sieben Drohnen.
Welche Pflichten gelten, egal welches Zubehör?
Eine Haftpflichtversicherung ist für Drohnenbetreiber in Deutschland vorgeschrieben. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) verweist dazu auf § 43 des Luftverkehrsgesetzes. Wer ohne Versicherung fliegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, und den Nachweis müssen Sie beim Flug dabeihaben. Prüfen Sie vorher, ob Ihre private Haftpflicht Drohnen ausdrücklich einschließt.
Registrieren muss sich laut LBA jeder, der ein Fluggerät ab 250 g Abflugmasse betreibt. Unter 250 g gilt das ebenfalls, sobald eine Kamera an Bord ist und es sich nicht um Spielzeug handelt. Die Mini 5 Pro fällt also immer darunter. Für Privatpersonen ist sie gebührenpflichtig und kann laut LBA bis zu 14 Werktage dauern. Die e-ID muss sichtbar an der Drohne kleben, auch wenn sie bereits in der Fernidentifizierung hinterlegt ist. Ein lesbarer QR-Code ist zulässig.
Und im Flugzeug?
Lose Ersatzakkus dürfen nach Angaben des LBA nur ins Handgepäck, nie in den Koffer. Bis 100 Wh je Akku ist keine Genehmigung nötig. Zwischen 100 und 160 Wh braucht es die Zustimmung der Fluggesellschaft, und dann sind höchstens zwei Ersatzakkus pro Person erlaubt. Die Akkus der Mini 5 Pro liegen mit 19,52 Wh und 33,51 Wh deutlich darunter. Einzelne Airlines dürfen strenger sein. Ein Blick in deren Gepäckregeln vor der Buchung erspart Diskussionen am Gate.
6 Zubehörteile für die DJI Mini 5 Pro im Überblick
| Modell | Eckdaten laut Hersteller | Gewicht | Für wen | Angebot (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|
| DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery | 2.788 mAh, 19,52 Wh, bis 36 Min. (typisch 21 Min.) | ca. 71,2 g | alle, die länger fliegen und unter 250 g bleiben wollen | ansehen |
| DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery Plus | 4.680 mAh, 33,51 Wh, bis 52 Min. (typisch 33 Min.) | ca. 117 g | Strecken- und Kartierflüge, wenn C0 keine Rolle spielt | ansehen |
| DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation | 3 Akkus in ca. 115 Min. mit 65-W-Netzteil, Netzteil nicht enthalten | keine Angabe | jeder mit mehr als einem Akku | ansehen |
| DJI Mini 5 Pro Propeller | 6,0 × 2,8 Zoll, ein Paar je Packung | ca. 2,8 g je Blatt | Pflicht in jeder Tasche | ansehen |
| STARTRC wasserdichter Hartschalenkoffer für DJI Mini 5 Pro | IP67, 370 × 280 × 130 mm, Platz für 3 Akkus plus Station | ca. 1.730 g | Reisen, Boot, Auto | ansehen |
| STARTRC 55 cm faltbares Landepad | 55 × 55 cm, wasserdichtes PU, 4 Erdnägel | ca. 344,5 g | Starts auf Wiese, Sand, Schotter | ansehen |
DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery
Der Standardakku hat 2.788 mAh bei 7 V Nennspannung und wiegt laut DJI rund 71 g. Mit ihm bleibt die Drohne bei 249,9 g Startgewicht. Das ist der Grund, warum wir ihn vor den größeren Akku stellen. Geladen wird laut Hersteller nur zwischen 5 und 40 °C, im Winter also erst nach dem Aufwärmen.
DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery Plus
Mehr Zellen, mehr Gewicht. Mit 4.680 mAh nennt DJI bis zu 52 Minuten, typisch 33. Die Drohne wiegt damit aber mehr als 249 g, und laut DJI darf sie in der EU dann nicht mehr als C0-Drohne betrieben werden. Für Gelegenheitsflüge über Park und Strand ist das zu viel Bürokratie für 12 typische Minuten mehr. Wer lange Strecken abfliegt und die Regeln für die schwerere Klasse kennt, bekommt dafür echte Reserve.
DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation
Die Station lädt drei Standardakkus nacheinander und zwei davon parallel. Mit dem DJI 65W tragbaren Ladegerät nennt der Hersteller etwa 46 Minuten für einen Akku und rund 115 Minuten für drei. Bei Plus-Akkus dauern drei Stück laut DJI etwa 193 Minuten, weil sie einzeln geladen werden. Ein Netzteil liegt nicht bei. Der Eingang nimmt über USB-C bis zu 15 V und 4,3 A auf. Die genannten Ladezeiten gelten mit dem 65-W-Gerät von DJI bei 25 °C.
DJI Mini 5 Pro Propeller
Ein Blatt wiegt laut DJI etwa 2,8 g, Durchmesser und Steigung liegen bei 6,0 × 2,8 Zoll. Die Packung enthält ein Paar. Montiert wird genau nach den Markierungen im Handbuch. Kleine Kerben an der Kante klingen harmlos. DJI rät trotzdem zum sofortigen Tausch.
STARTRC wasserdichter Hartschalenkoffer für DJI Mini 5 Pro
Der Koffer ist nach Herstellerangabe nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt und hat ein Druckausgleichsventil, damit er sich nach einem Höhenwechsel leicht öffnen lässt. Innen finden Drohne, RC 2 oder RC-N, Ladestation und drei Akkus Platz, dazu Fächer für 65-W-Netzteil, Filter und Propeller. Leer bringt er 1,73 kg auf die Waage. Für Bootstouren und Flugreisen ist das sinnvoll. Auf einer Bergtour würden wir ihn im Auto lassen.
STARTRC 55 cm faltbares Landepad
Das Pad misst ausgeklappt 55 × 55 cm und faltet sich laut STARTRC auf ein Paket von 325 × 210 mm. Es besteht aus wasserdichtem PU und kommt mit vier Erdnägeln, die es bei Wind am Boden halten. Für eine Mini reicht diese Größe. Mit rund 345 g ist es schwerer als die Drohne selbst.
So würden wir einkaufen
- Sie fliegen ab und zu am Wochenende: zwei Standardakkus und die Ladestation, dazu ein Ersatzpaar Propeller.
- Sie filmen viel bei Sonne: zusätzlich ein ND-Filterset, die Auswahl steht im Ratgeber zu ND-Filtern für Drohnen.
- Sie reisen mit dem Flugzeug: Standardakkus ins Handgepäck, den IP67-Koffer nur, wenn er als Handgepäck durchgeht.
- Sie starten oft auf Wiesen oder am Strand: das 55-cm-Pad mit Erdnägeln.
- Sie fliegen lange Strecken nach den Regeln der schwereren Klasse: der Akku Plus, sonst nicht.
Mehr Akkus bedeuten auch mehr Daten. Eine schnelle Karte mit genug Platz finden Sie im Ratgeber zu Speicherkarten.
Quellen
- DJI: Mini 5 Pro, technische Daten
- DJI Store: Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery
- DJI Store: Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery Plus
- DJI Store: Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation
- DJI Store: Mini 5 Pro Propeller
- STARTRC: wasserdichter Hartschalenkoffer für DJI Mini 5 Pro
- STARTRC: 55 cm faltbares Landepad
- Luftfahrt-Bundesamt: Fragen zur Betreiberregistrierung und e-ID
- Luftfahrt-Bundesamt: Elektronische Geräte mit Lithium-Batterien im Gepäck
Wo Sie die Produkte bekommen
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