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Pelletgrill und Smoker kaufen 2026: Pellet, Kohle, App

Pelletgrill und Smoker kaufen 2026: Pellets oder Holzkohle, Regelung, App und Fühler. Fünf Modelle von Weber, Traeger, Pit Boss und Masterbuilt.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2026
Unsere Wahl für die meistenWeber Smoque XLFamilien, die oft und viel räuchernBei Amazon ansehenPartnerlink
Günstige AlternativePit Boss Navigator 850GRäuchern und direkt anbraten mit kleinerem BudgetBei Amazon ansehenPartnerlink
Auch im VergleichTraeger WoodridgeWer das Traeger-System willBei Amazon ansehenPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt10 Abschnitte

Ein Smoker muss zum Alltag passen, nicht zum Wochenendtraum. Wer regelmäßig Pulled Pork, Rippchen oder Brisket machen und dabei nicht stündlich nachlegen will, fährt am bequemsten mit einem Pelletgrill samt App, etwa dem Weber Smoque XL. Kleineres Budget, aber trotzdem direkt über der Flamme anbraten? Dann rückt der Pit Boss Navigator 850G nach vorn. Und wer Holzkohle liebt und im Garten keinen Strom hat, bleibt beim klassischen Wassersmoker.

Wie ein Pelletgrill die Temperatur hält

Im Kern ist ein Pelletgrill ein Umluftofen mit Holzfeuer. Eine Förderschnecke schiebt Holzpellets aus einem Vorratsbehälter in einen kleinen Brenntopf, ein Gebläse facht die Glut an, und ein Regler entscheidet, wie viel nachkommt. Sie stellen eine Zahl ein. Der Grill hält sie. Dafür braucht es einen Stromanschluss und mehr Elektronik, und Elektronik altert.

Wie gut die Zahl gehalten wird, hängt am Regler. Ein PID-Regler misst laufend und dosiert fein nach; er soll die Temperatur nach dem Öffnen des Deckels schneller zurückholen als eine einfache Stufensteuerung.

Kräftiger Rauchgeschmack entsteht bei niedrigen Temperaturen. Weber hat dafür einen eigenen Modus namens SmokeBoost, der nach Herstellerangabe rund 80 Grad hält. Oben ist dagegen früh Schluss: Die meisten Pelletgrills enden bei 260 Grad. Für Low and Slow reicht das locker, für eine kräftige Kruste auf dem Steak eher nicht. Modelle mit offener Flammenzone oder ein Holzkohlegerät mit Gebläse kommen deutlich höher. Geht es Ihnen hauptsächlich um scharf angegrillte Steaks, brauchen Sie gar keinen Pelletgrill; ein Gasgrill ist dafür schneller und einfacher, siehe Ratgeber zum Gasgrill.

Holzkohle: mit Lüftungsschieber oder mit Gebläse

Bei den Holzkohle-Smokern gibt es zwei Lager. Der klassische Wassersmoker kommt ohne Strom aus; die Temperatur steuern Sie über Lüftungsschieber und eine Wasserschale, die Hitze puffert. Das will geübt sein.

Im zweiten Lager trifft Holzkohle auf Elektronik. Ein Gebläse regelt die Luftzufuhr, die Kohle rutscht aus einem Schacht nach, und das Ergebnis kommt dem Komfort eines Pelletgrills nahe, nur mit dem kräftigeren Aroma echter Glut. Räuchern Sie bloß gelegentlich und steht ohnehin ein Kugelgrill im Garten, zeigt unser Ratgeber zum Kugelgrill, wie indirektes Grillen damit geht.

Behälter, Fühler, Gewicht: die praktischen Fragen

Der Pelletbehälter sollte mindestens einen handelsüblichen Sack fassen. Weber gibt 9 Kilogramm an, Traeger rund 11. Bei einer Nacht mit Brisket entscheidet das, ob Sie schlafen oder den Wecker stellen.

Zwei Kerntemperaturfühler sind praktisch, sobald zwei Stücke Fleisch gleichzeitig garen. Die App ersetzt nicht den Blick auf den Grill, spart aber den Weg in den Garten. Ob Ihr WLAN bis zum Grillplatz reicht, sollten Sie vorher wissen. Und dann das Gewicht: Pelletgrills wiegen schnell 50 Kilogramm und mehr, Räder helfen nur auf festem Boden. Asche aus dem Brenntopf muss regelmäßig raus. Ein Auffangsystem, das sich nach vorne herausziehen lässt, spart dabei Zeit.

Fünf Smoker, fünf Philosophien

ModellBrennstoffTemperatur laut HerstellerSteuerungFür wenAngebot (Partnerlink)
Weber Smoque XLPellets, Behälter für 9-kg-Sackbis 260 °CPID, App per WLAN/Bluetooth, 2 FühlerFamilien, die oft und viel räuchernansehen
Traeger WoodridgePellets, Behälter für rund 11 kgbis 260 °CWiFIRE-App, 1 KabelfühlerWer das Traeger-System willansehen
Pit Boss Navigator 850GPellets82 bis 260 °C, Flammenzone bis 538 °CDigitale SteuerungRäuchern und direkt anbraten mit kleinerem Budgetansehen
Masterbuilt Gravity Series 800Holzkohle im Schacht107 bis 371 °CGebläse, App per WLAN/BluetoothHolzkohle mit Komfortansehen
Weber Smokey Mountain Cooker 57 cmHolzkohle, Wasserschaleüber Lüftung, DeckelthermometerManuell, kein StromPuristen und Gärten ohne Steckdoseansehen

Weber Smoque XL

Weber stellt die Smoque-Reihe ausdrücklich als Räucherofen hin, nicht als Allesgrill. Die XL-Fassung kommt nach Webers Angaben auf 5.922 Quadratzentimeter Grillfläche, 3.838 davon auf dem Hauptrost. Da passen mehrere Rippchen nebeneinander. Gesteuert wird über einen PID-Regler und die Weber Connect App, zwei Fühler liegen bei. Über 260 Grad kommt der Smoque nicht hinaus. Für häufiges Anbraten führt Weber die teurere Searwood-Reihe, die bis 315 Grad reichen soll.

Traeger Woodridge

Traeger hat den Pelletgrill bekannt gemacht. Mit der Woodridge-Reihe beginnt das aktuelle Programm. Das Grundmodell hat nach Traegers Angaben zwei Roste mit zusammen rund 5.500 Quadratzentimetern, einen Behälter für 24 Pfund Pellets und WiFIRE für die Steuerung per App; ein Kabelfühler gehört dazu, Bluetooth-Thermometer lassen sich koppeln. Auf das Gerät gibt Traeger zehn Jahre eingeschränkte Garantie. Den Super-Smoke-Modus führt Traeger erst bei der Pro-Fassung auf, und das ist für Vielräucherer ein Grund, eine Stufe höher zu greifen.

Pit Boss Navigator 850G

Pit Boss löst das Temperaturproblem anders. Über einen Schieber öffnen Sie eine Platte über dem Brenntopf, und dann liegt das Fleisch direkt über der Flamme, nach Herstellerangabe mit bis zu 538 Grad. Die größte Schwäche vieler Pelletgrills ist damit vom Tisch. Als Grillfläche gibt Pit Boss 5.671 Quadratzentimeter an. Von einer App-Steuerung ist bei dieser Fassung keine Rede. Fürs Überwachen vom Sofa aus braucht es also ein separates Funkthermometer.

Masterbuilt Gravity Series 800

Hier bleibt die Holzkohle. Sie liegt in einem senkrechten Schacht und rutscht von selbst nach, während ein Gebläse die eingestellte Temperatur hält. Masterbuilt gibt 107 bis 371 Grad an, eine Grillplatte gehört zum Konzept. Laut Käuferberichten ist der Brennraum ein Verschleißteil. Für die Reihe gibt es Ersatzeinsätze aus Edelstahl, die man von Anfang an einplanen sollte.

Weber Smokey Mountain Cooker 57 cm

Kein Stecker. Unter den Wassersmokern ist er ein Klassiker, gebaut aus zwei Rosten mit je 57 Zentimetern Durchmesser, einer emaillierten Wasserschale, einem Deckelthermometer und einer Tür zum Nachlegen. Das genügt. Auf Kessel, Deckel und Mittelteil gewährt Weber zehn Jahre Garantie. Die Temperatur führen Sie selbst über die Lüftung, was in den ersten Runden Aufmerksamkeit kostet; dafür fällt keine Elektronik aus. Haben Sie eher Pizza als Brisket im Kopf, ist der Ratgeber zum Pizzaofen die passendere Lektüre.

Welcher Smoker für wen?

Viel räuchern bei wenig Aufwand spricht für den Weber Smoque XL mit großer Fläche, zwei Fühlern und App. Sein Nachteil bleibt die Grenze bei 260 Grad. Mit weniger Geld in der Hand und Lust auf das gelegentliche Steak landet man beim Pit Boss Navigator 850G und seiner offenen Flammenzone.

Treue zum bekanntesten Pelletsystem führt zum Traeger Woodridge, für Vielräucherer eher in der Pro-Fassung mit Super Smoke. Holzkohle, aber bitte mit Regler: Das ist die Masterbuilt Gravity Series 800, den Brennraum als Verschleißteil eingerechnet. Kein Strom und viel Geduld? Weber Smokey Mountain Cooker 57 cm.

Noch ein Rat zur Größe. Kaufen Sie die, die Sie jeden Monat brauchen, nicht die für das eine Gartenfest im Jahr, denn ein großer Garraum will auch dann beheizt werden, wenn nur ein einziges Stück Fleisch darin liegt.

Quellen

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