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Eingabestift fürs Tablet: Apple Pencil, S Pen, Alternativen

Eingabestift fürs Tablet: Welcher Apple Pencil passt zu welchem iPad, was der S Pen kann und wo ESR & Co. auf Druckerkennung verzichten.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 02.11.2026
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Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt10 Abschnitte

Ein Eingabestift scheitert selten an der Qualität. Er scheitert daran, dass er nicht zum Tablet passt. Wer ein aktuelles iPad Air ab M2, ein iPad Pro ab M4 oder das iPad mini mit A17 Pro besitzt, greift zum Apple Pencil Pro; für das einfache iPad (A16 und 10. Generation) ist der Apple Pencil (USB-C) der passende Apple-Stift, und bei den Galaxy Tabs der S-Reihe liegt der S Pen meist schon im Karton. Alles andere ist Feinarbeit.

Welcher Stift passt überhaupt zu meinem iPad?

Apple führt derzeit vier Pencil-Modelle, und keines passt an jedes iPad. Den genauen Modellnamen Ihres Geräts finden Sie unter Einstellungen › Allgemein › Info. Mit diesem Namen gehen Sie in Apples Kompatibilitätsliste.

Die Stolperfalle liegt bei der 2. Generation. Sie haftet magnetisch, lädt kabellos und erkennt Druck, funktioniert laut Apple aber nur am iPad Pro 12,9 Zoll der 3. bis 6. Generation, am iPad Pro 11 Zoll der 1. bis 4. Generation, am iPad Air der 4. und 5. Generation und am iPad mini der 6. Generation. Ein iPad Air mit M2 oder ein iPad Pro mit M4 bleibt mit diesem Stift stumm. Umgekehrt läuft der Apple Pencil Pro an keinem iPad, das vor 2024 erschienen ist.

Am breitesten aufgestellt ist der Apple Pencil (USB-C). Apple nennt ihn kompatibel mit allen iPad Pro ab der 3. Generation (12,9 Zoll) beziehungsweise der 1. Generation (11 Zoll), mit iPad Air ab der 4. Generation, mit dem iPad (A16) und der 10. Generation sowie mit dem iPad mini ab der 6. Generation. Voraussetzung ist iPadOS 17.1.1. Der Pencil der 1. Generation bleibt für ältere Geräte wie das iPad der 6. bis 9. Generation; am iPad (A16) und an der 10. Generation braucht er einen Adapter von USB-C auf Apple Pencil.

Was bringen Druckstufen, und wann fehlen sie?

Druckerkennung heißt: Drücken Sie fester, wird die Linie dicker oder dunkler. Beim Zeichnen und beim Schreiben mit Füller-Werkzeug macht das den Unterschied zwischen lebendigem Strich und gleichförmiger Linie. Für Notizen, Markierungen in PDFs und das Ausfüllen von Formularen spielt es dagegen kaum eine Rolle.

Eine Zahl an Druckstufen nennt Apple für keinen Pencil. Wichtiger ist die Ja-oder-nein-Frage. Pencil Pro, 2. und 1. Generation erkennen Druck. Der Apple Pencil (USB-C) nicht, er reagiert nur auf Neigung. Auch Fremdstifte bleiben am iPad ohne Druck; ESR erklärt in seiner Hilfe, die Druckerkennung sei eine patentierte Funktion des Apple Pencil. Ob eine App Druck auswertet, hängt zudem von der App selbst ab.

Fünf Stifte für das iPad im Vergleich

ModellPasst an (laut Hersteller)Druck / NeigungLaden und ExtrasFür wenAngebot (Partnerlink)
Apple Pencil ProiPad Pro 11/13 Zoll (M4, M5), iPad Air 11/13 Zoll (M2, M3, M4), iPad mini (A17 Pro)ja / jamagnetisch, kabellos; Drücken, Drehen, Haptik, „Wo ist?“Zeichnen und Notizen auf neuen iPadsansehen
Apple Pencil (USB-C)fast alle iPads mit USB-C, auch iPad (A16) und 10. Generationnein / jaKabel über USB-C, haftet magnetisch zum AufbewahrenSchreiben und Markieren am einfachen iPadansehen
Apple Pencil (2. Generation)iPad Pro 11 Zoll (1.–4. Gen.), 12,9 Zoll (3.–6. Gen.), iPad Air (4./5. Gen.), iPad mini (6. Gen.)ja / jamagnetisch, kabellos; DoppeltippenBesitzer dieser älteren Modelle, die zeichnenansehen
ESR Geo Digital PencilModellliste in ESRs Hilfe; Magnethalt nur an einem Teil der iPadsnein / nur in Apple NotizenUSB-C-Kabel; Ortung über „Wo ist?“Vergessliche, Schule, Zweitstiftansehen
ESR Digital Pencil ProiPads ab 2018 laut ESRnein / nur in Apple NotizenTaste für Kurzbefehle nach KopplungHandschrift ohne Anspruch ans Zeichnenansehen

Apple Pencil Pro: Wofür zahlt man eigentlich?

Für Bedienung. Der Pro erkennt Druck und Neigung wie die 2. Generation, dazu kommen ein Gyroskop, das das Drehen des Stifts erkennt (so lässt sich etwa eine Pinselspitze mitdrehen), ein Drücken am Schaft für die Werkzeugpalette und spürbares haptisches Feedback. Gekoppelt und geladen wird er magnetisch an der Seite des iPad, und über „Wo ist?“ lässt er sich orten. Laut Apple misst er 166 mm bei 19,15 g und braucht iPadOS 17.5. Wer auf einem iPad Air ab M2 zeichnet, bekommt hier den vollständigen Funktionsumfang.

Reicht der Apple Pencil mit USB-C?

Zum Mitschreiben in der Vorlesung: ja. Er arbeitet laut Apple pixelgenau, mit geringer Verzögerung und Neigungserkennung, auf neueren iPad Pro und Air auch mit Schwebevorschau. Gekoppelt und geladen wird er per Kabel; die Buchse sitzt unter einer Schiebekappe. Am iPad hält er magnetisch und geht dort in einen Ruhezustand. Zum ernsthaften Zeichnen taugt er weniger, weil der Druck fehlt.

Lohnt die 2. Generation noch?

Nur für ein bestimmtes Publikum. Wer ein iPad Pro bis zur 4. beziehungsweise 6. Generation, ein iPad Air 4 oder 5 oder ein iPad mini 6 besitzt und zeichnen will, bekommt mit ihr Druckerkennung, Doppeltippen zum Werkzeugwechsel und kabelloses Laden. An allen neueren Geräten passt sie nicht. Planen Sie bald ein neues iPad, warten Sie mit dem Stift.

Was können die Stifte von ESR?

Der Geo Digital Pencil hat eine Besonderheit, die man bei Fremdstiften selten findet: Er erscheint in Apples „Wo ist?“-Netz. Geladen wird er über USB-C; ESR rät, ihn bei Problemen 25 Minuten ans Kabel zu hängen. Magnetisch haftet er nur an einem Teil der iPads, kabelloses Laden gibt es nicht, und jeder Stift lässt sich nur mit einer Apple-ID verbinden.

Beide ESR-Modelle haben einen Schönheitsfehler, den der Hersteller offen benennt. Die Neigung wirkt nur in Apples Notizen-App, in OneNote und GoodNotes nicht. Der Digital Pencil Pro schreibt sogar ohne Kopplung, zeigt dann aber weder Akkustand noch Kurzbefehle. Ist ein Apple Pencil verbunden, sollten Sie ihn vorher trennen, sonst stört er den Fremdstift.

Und wenn ich ein Galaxy Tab habe?

Dann haben Sie es leichter. Samsung legt den S Pen beim Galaxy Tab S12+ und S12 Ultra sowie beim günstigen Tab S10 Lite bei. Einen Stift extra zu kaufen ist bei der S-Reihe meist unnötig. In Samsungs Kompatibilitätsliste stehen nur Tablets der Tab-S-Reihe. Ein Galaxy Tab A taucht dort nicht auf.

Beim Ersatz wird es kleinteilig. Der S Pen der Tab-S11-Serie (EJ-PX730) passt laut Samsung an Tab S11, S11 Ultra, S12+ und S12 Ultra, wiegt 8 g, ist nach IP68 geschützt und hat eine sechseckige Form. Ältere S Pens nehmen seine Spitze nicht auf. Bluetooth fehlt diesem Stift; Gesten aus der Luft unterstützt Samsung bei Tab S11 und S12 nicht. Bei Samsung selbst war der Ersatzstift zuletzt nicht vorrätig, ebenso wie die S Pen Creator Edition. Vorsicht bei sehr billigen Nachbauten, die als Ersatz für den S11-Stift angeboten werden: Prüfen Sie Modellnummer und Händler genau.

Was ist mit Logitech Crayon und Metapen?

Der Logitech Crayon ist der Klassiker unter den Alternativen. Logitech nennt ihn passend für alle iPads ab 2018; er lädt über dasselbe USB-C-Kabel wie das iPad und braucht keine Bluetooth-Kopplung. Im deutschen Logitech-Shop war die silberne Ausführung zuletzt nicht verfügbar, deshalb fehlt er in unserer Tabelle. Er erkennt Neigung; Druckerkennung nennt Logitech nicht. Bei Metapen gleichen Sie Ihr iPad-Modell mit der Liste des Herstellers ab und rechnen ebenfalls nicht mit Druckerkennung. Wer nur Notizen schreibt, kommt damit zurecht. Wer zeichnet, ärgert sich.

Welcher Stift für wen?

  • Neues iPad Air, iPad Pro oder iPad mini mit A17 Pro: Apple Pencil Pro. Hier stimmt alles, vom Druck bis zur Ortung.
  • iPad (A16) oder 10. Generation: Apple Pencil (USB-C), denn einen Apple-Stift mit Druck gibt es dafür nur über den Adapter und die 1. Generation.
  • Älteres iPad Pro, iPad Air 4/5 oder iPad mini 6 zum Zeichnen: Apple Pencil der 2. Generation.
  • Kinder, Schule oder ein Zweitstift, der gern verloren geht: ESR Geo Digital Pencil mit „Wo ist?“.
  • Galaxy Tab S: den mitgelieferten S Pen nutzen und nur bei Verlust den passenden Ersatz mit Modellnummer kaufen.

Noch kein Tablet? Dann klären Sie die Stiftfrage gleich beim Gerätekauf. Unser iPad-Vergleich zeigt, welches Modell zu welchem Zweck passt; für Android hilft der Ratgeber zu Android-Tablets. Wer am Rechner zeichnet, schaut sich die Grafiktabletts an.

Quellen

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