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43 Zoll Fernseher: Maße, Abstand, was noch gut ist

43 Zoll Fernseher: Maße, Standfuß, Sitzabstand und was an Technik bleibt. Vier Modelle in genau dieser Größe für Schlafzimmer, Küche und Zweitgerät.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026
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Auch im VergleichLG 43NU850B6LAKommode ab 80 cm, ZweitgerätZum Preis bei AmazonPartnerlink

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt10 Abschnitte

Bei 43 Zoll scheitert der Kauf selten am Bild. Er scheitert an der Kommode. Das Gerät ist rund 96 Zentimeter breit, steht auf seinem Fuß gut 60 Zentimeter hoch, und manche Füße sind breiter als das Möbel, das dafür vorgesehen war. Unter den vier hier verglichenen Modellen halten wir den TCL 43P7K für die sinnvollste Wahl, weil die Fachredaktion What Hi-Fi genau diese 43-Zoll-Ausführung geprüft hat und ihm ein Bild über seiner Preisklasse bescheinigt. Die Übersicht von 24 bis 43 Zoll samt Camping steht im Ratgeber zum kleinen Fernseher, der aus seinem breiteren Feld ebenfalls bei diesem Gerät landet. Hier geht es nur um genau diese eine Größe: um Maße, Füße, Abstand und Lochbild.

Was 43 Zoll in Zentimetern bedeutet

Die Diagonale misst 109 Zentimeter, die sichtbare Bildfläche in 16:9 rechnerisch 95 mal 54 Zentimeter. Das Gehäuse der vier Geräte ist laut Herstellern 95,6 bis 96,8 Zentimeter breit und ohne Fuß 55,9 bis 56,7 Zentimeter hoch. Mit Fuß werden daraus 60 bis 62 Zentimeter.

Daraus folgt der typische Fehlkauf in der Küche. Nehmen wir an, zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank bleiben 55 Zentimeter. Dann passt keines dieser Geräte hinein, auch nicht ohne Fuß. Messen Sie die Lücke, bevor Sie an Zoll denken. Für so eine Nische kommen eher 32 Zoll infrage.

Auf dem Möbel entscheidet der Fuß. Der Samsung GQ43QN70H braucht 69 Zentimeter, beim LG 43NU850B6LA ist der Fuß 79 Zentimeter breit. Der LG 43UA75006LA verlangt 89 Zentimeter. Auf einer 80 Zentimeter breiten Kommode steht er also nicht, obwohl der Fernseher optisch dorthin gehören würde. TCL nennt für den 43P7K nur die Tiefe von 18,5 Zentimetern mit Fuß, die Spannweite fehlt. Rechnen Sie dort vorsichtshalber mit einem Möbel in voller Gerätebreite, also 96 Zentimetern. Die beiden Füße beschreibt What Hi-Fi außerdem als leicht und einfach gemacht.

Passt der Abstand im Schlafzimmer überhaupt?

LG rechnet bei 4K mit dem 1,2- bis 1,6-Fachen der Diagonale. Bei 43 Zoll ergibt das 1,31 bis 1,75 Meter. Samsung kommt auf etwa 1,30 Meter und damit auf rund 40 Grad Sichtfeld. Am Küchentisch oder im Arbeitszimmer stimmt das Maß fast von selbst.

Im Schlafzimmer eher nicht. Liegen Sie 2,50 Meter von der Wand entfernt, füllt das Bild nur knapp 22 Grad. Der Alltagswert, den LG der Ingenieursvereinigung SMPTE zuschreibt, liegt bei 30 Grad. Nachrichten vor dem Einschlafen gehen damit gut. Für einen ganzen Film im Bett ist das knapp, und 55 Zoll kämen bei gleichem Abstand auf 27 Grad. Passt die Wand dafür, lesen Sie im Grundlagenbeitrag Fernseher kaufen weiter.

Muss es bei dieser Größe überhaupt 4K sein? Bei normaler Sehschärfe, wir setzen eine Bogenminute an, verschwimmen die Bildpunkte eines 43-Zöllers in 4K ab etwa 85 Zentimetern, in Full HD ab etwa 1,70 Metern. Aus dem Bett sehen Sie den Unterschied also kaum. Das ist kein Grund zum Verzicht, denn alle vier Modelle hier haben 4K. Es ist aber ein guter Grund, dafür keinen Aufpreis zu zahlen.

Was bei 43 Zoll noch gut ist, und was fehlt

Die Hersteller sparen an dieser Größe sichtbar. Aber nicht überall. Drei HDMI-Eingänge haben alle vier Geräte, und Satellit, Kabel und Antenne stecken laut Hersteller in beiden LG und im Samsung GQ43QN70H. Beim TCL prüfen Sie den Empfangsweg vor dem Kauf. Mini LED ist ebenfalls angekommen: Samsung baut die Technik samt eigener Dimmsteuerung in den QN70H ein.

Was fehlt? Native 120 Hz bei 4K hat keines der vier. TCL erreicht 120 Hz beim 43P7K nur in Full HD. Konsolen laufen also, aber nicht im schnellen Modus. Dolby Vision steht von den vier nur bei TCL in den Daten. OLED sucht man in Samsungs 43-Zoll-Liste vergebens. Und der Ton bleibt dünn: LG und TCL nennen 20 Watt, bei LG strahlen die Lautsprecher außerdem nach unten ab. Wer abends leise schauen will, ist mit einem TV-Kopfhörer oft besser bedient als mit lauter Einstellung, und eine kompakte Soundbar hilft bei Dialogen.

Beim Strom bleibt das Zweitgerät harmlos. Samsung nennt für den GQ43QN70H 45 Watt im SDR-Betrieb. Bei angenommenen drei Stunden täglich sind das rund 49 Kilowattstunden im Jahr. Im Standby bleiben LG und TCL unter 0,5 Watt, Samsung gibt 0,5 Watt an.

Drei Lochbilder bei gleicher Größe

Ein Gerät dieser Größe wiegt 6,4 bis 8,1 Kilogramm, das tragen auch kleine Wandarme meist. Scheitern kann es am Lochbild. Der Samsung und der LG 43UA75006LA nutzen 200 × 200 Millimeter, der TCL 100 × 200. Der LG 43NU850B6LA verlangt 300 × 200. Ein kleiner Schwenkarm mit höchstens 200 × 200 passt dort also nicht. Bestellen Sie Halterung und Fernseher gemeinsam, die Maße zur TV-Wandhalterung helfen dabei.

Vier Modelle in genau 43 Zoll

ModellTechnikSystemGewicht ohne Fuß, VESAFußbreiteFür wenAngebot (Partnerlink)
TCL 43P7KQLED, Direct LED, 60 Hz in 4K, Dolby Vision, HDR10+Google TV6,4 kg, 100 × 200Vor dem Kauf nachmessenSchlafzimmer, SpielkonsoleZum Preis bei Amazon
LG 43NU850B6LADirect LED, 60 Hz, HDR10webOS 266,4 kg, 300 × 20079 cmKommode ab 80 cm, ZweitgerätZum Preis bei Amazon
Samsung GQ43QN70HNeo QLED Mini LED, 60 Hz, HDR10+Tizen8,1 kg, 200 × 20069 cmHelle Küche, schmales MöbelZum Preis bei Amazon
LG 43UA75006LADirect LED, 60 Hz, HDR10webOS 257,3 kg, 200 × 20089 cmEinfache Wandhalterung, breites MöbelZum Preis bei Amazon
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TCL 43P7K: von der Fachpresse geprüft

What Hi-Fi hat an diesem Gerät 10,5 Millisekunden Eingabeverzögerung im Spielemodus gemessen. Das ist für ein Zweitgerät mit Konsole mehr als genug. Die Helligkeit liegt laut der Redaktion über dem, was in dieser Preisklasse üblich ist, ohne an Mittelklassegeräte heranzureichen. Farben und Schärfe bei 4K-Material loben die Prüfer ebenfalls. Dazu kommen laut TCL Dolby Vision und HDR10+ auf direkter LED-Hinterleuchtung.

Dieselbe Quelle nennt auch die Grenzen, und die betreffen das Schlafzimmer direkt. In dunklen HDR-Szenen kriecht schwaches Licht in die unteren Ecken. Der Blickwinkel ist eng, Farbe und Kontrast lassen seitlich früh nach, stellen Sie das Gerät also möglichst mittig zum Bett. Standardauflösung rechnet er nur mäßig hoch, wer viel altes Fernsehen schaut, sieht das. Die Lautsprecher leisten zweimal 10 Watt, tiefer Filmbass kann knistern.

LG 43NU850B6LA: das sichere Maß für die Kommode

Laut LG mit webOS 26, AirPlay, Bluetooth 5.3 und drei HDMI-Eingängen, einer davon mit eARC. Mehr braucht ein Schlafzimmer nicht, und anders als beim TCL steht die Fußbreite fest. Die Hinterleuchtung ist einfach gehalten, HDR gibt es nur als HDR10 und HLG, die Magic-Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Und das Lochbild 300 × 200 ist die eine Stelle, an der Sie aufpassen müssen. Eine unabhängige Prüfung dieses Modells kennen wir nicht.

Samsung GQ43QN70H: Mini LED in der kleinen Größe

Mit 25,7 Millimetern Bautiefe liegt er eng an der Wand, das passt in die Küche. Samsung nennt Mini LED, 60 Hz und Energieklasse F. Mit 8,1 Kilogramm ist er der Schwerste dieser vier. Für das Zweitgerät, das nur nebenbei läuft, ist das mehr Technik als nötig.

LG 43UA75006LA: Vorjahr mit breitem Fuß

webOS 25, AirPlay, optischer Tonausgang und das gängige Lochbild 200 × 200. Wer ohnehin aufhängt, dem ist der 89 Zentimeter breite Fuß egal. Auf Möbeln ist er das größte Hindernis dieser Auswahl.

Welcher 43-Zöller zu welchem Platz passt

Steht das Gerät mittig vor dem Bett oder hängt eine Konsole daran, nehmen Sie den TCL 43P7K, sofern das Möbel die volle Gerätebreite hergibt. Misst die Kommode genau 80 Zentimeter, ist der LG 43NU850B6LA die sichere Wahl. Noch schmaler? Dann bleibt der Samsung GQ43QN70H mit 69 Zentimetern. Er gehört auch in die helle Küche an die Wand, wenn das Bild dort wirklich angeschaut wird. Hängt der Fernseher ohnehin an einem Arm mit 200 × 200, reicht der LG 43UA75006LA.

Sitzen Sie mehr als zwei Meter entfernt und wollen Filme sehen? Dann ist 43 Zoll zu klein, gleichgültig welches Modell. Sony, Philips und Hisense fehlen in diesem Vergleich, die Auswahl gilt also nur unter den hier genannten Geräten.

Quellen

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