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Ecovacs GOAT oder Worx Landroid: Mähroboter im Vergleich

Ecovacs GOAT oder Worx Landroid: Navigation, Allrad und Hang, Kante, Cloud-Dienst, Garantie und Akku im Vergleich: welche Marke zu welchem Garten passt.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026
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Inhalt14 Abschnitte

Am Ende entscheidet die steilste Stelle Ihres Rasens, nicht das Prospekt. Über 45 % Steigung gibt es unter diesen beiden Marken nur eine Antwort, und die heißt Worx mit Allrad. Auf ebenem bis mäßig geneigtem Rasen bis rund 1.000 m² ist unter den hier verglichenen Geräten der Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO unser Vorschlag, weil er den Trimmer mitbringt und nicht auf Satelliten angewiesen ist. Dafür ist er lauter, und sein Akku bleibt ein Einzelstück.

Satellit aus der Cloud oder Laser im Gerät?

Hier unterscheiden sich die Konzepte am stärksten. Worx ortet per Satellit und holt die Korrekturdaten aus dem Netz, im Garten steht nichts außer der Ladestation. Fällt der Empfang unter Bäumen aus, sollen Kamera und Bewegungsdaten laut Worx überbrücken, bis die Satelliten wieder da sind. Wie lange das trägt, sagt der Hersteller nicht.

Ecovacs fährt zweigleisig. Der O800 braucht eine eigene Referenzstation auf einer Stange, der A1600 orientiert sich per Laser und Kamera ohne Antenne. Stiftung Warentest nennt Bäume, Überdachungen und hohe Wände als typische Störer des Satellitenempfangs. Wer also unter alten Obstbäumen mäht, hat beim A1600 das plausiblere Prinzip. Belegt ist das nicht: A1600 und die Worx-Modelle dieses Vergleichs fehlen in der Liste neuer Modelle, die Warentest 2026 frei nennt.

Ein Detail, das im Prospekt fehlt. Die Worx-Anleitung beschreibt, dass das Gerät Rasen per Kamera von allem anderen unterscheidet. Geht Ihr Rasen ohne Trennung in den des Nachbarn über, müssen Sie mit einem Zubehörstreifen oder Wasserschläuchen abgrenzen. Bei Ecovacs ziehen Sie die Grenze in der Karte. Und bei schwachem Licht meldet der Worx einen Fehler, wenn keine FiatLux-Leuchte montiert ist. Die liegt nur beim WR344E bei.

Allrad und Hang: Wie groß ist der Abstand?

Groß. Worx nennt für die 4WD-Reihe 84 % (40 Grad), mit vier Motoren und lenkbarer Vorderachse. Ecovacs wirbt beim A1600 mit 50 %, die Anleitung will Hänge über 45 % aber als Sperrzone. Allrad kommt in den Ecovacs-Unterlagen nicht vor. Dazu begrenzt Ecovacs virtuelle Grenzen auf 20 % (O800: 17 %). Worx nennt keinen solchen Randwert, was nicht heißt, dass es keinen gibt. Fragen Sie nach, wenn Ihr Rasen steil am Zaun endet.

Vorsicht bei den kleinen Worx: Ohne 4WD im Namen sind es beim WR305E nur 30 %, weniger als beim günstigen O800. Unabhängig bestätigt ist keiner dieser Werte.

Wer kommt näher an die Kante?

Beide Marken versprechen viel, belastbar ist bei keiner eine Zahl. Der Fadentrimmer der A-Reihe gehört zum Lieferumfang, ist 18 cm breit und erreicht auch Mauern. Die Rechnung kommt mit 82 dB(A) beim Trimmen, Faden und Bürste sind alle 4 bis 8 Wochen fällig, nachts bleibt er aus. Worx setzt auf eine versetzte Messerscheibe namens Cut-to-Zero. Sie arbeitet ohne Faden, liegt aber nur dem WR344E bei, für die anderen gibt es ein Nachrüstmodul. Und sie schneidet laut Worx auf 50, 60 oder 70 mm. Wer kürzer mäht, bekommt einen Rand, der höher steht als die Fläche.

Am ruhigsten ist die bauliche Lösung. Mit einer flachen Rasenkante fährt jedes dieser Geräte mit dem Rad auf dem Stein, und der ganze Streit erledigt sich.

Was hängt am Dienst, und was kostet er?

Worx schreibt von einem lebenslangen Cloud-Dienst ohne Zusatzkosten. Was „lebenslang“ genau meint, steht dort nicht. Sie verlassen sich also darauf, dass der Dienst für Ihre Adresse läuft, und Worx bietet dafür eine Prüfung an. WLAN brauchen die Standardmodelle nur an der Ladestation, der WR344E bringt Mobilfunk mit, ohne Abo. Der O800 ist hier unabhängiger, weil seine Korrektur von der eigenen Station kommt. Heim-WLAN verlangt Ecovacs trotzdem für den Betrieb, bei allen GOAT.

Bei der Sicherheit steht Ecovacs schlechter da, zumindest auf dem Papier. Die US-Schwachstellendatenbank NVD führt seit Januar 2025 mehrere Einträge zu Ecovacs-Mährobotern, etwa eine im Klartext gespeicherte Diebstahl-PIN, allerdings ohne Modellnamen. Zu Landroid ergibt das Stichwort dort keinen Eintrag. Das beweist keine Sicherheit, es hat nur niemand etwas gemeldet. Ecovacs nennt immerhin einen Updatetakt von üblicherweise zwei Monaten.

Service: Garantie, Akku, Reinigung

Auf dem Papier führt Ecovacs: drei Jahre aufs Gerät, zwei auf den Akku, ohne Registrierung. Ein späterer Absatz derselben Bedingungen zählt Batterien allerdings zu den ausgeschlossenen Verschleißteilen. Worx gibt zwei Jahre, drei nach Registrierung binnen 30 Tagen, auf den Akku eines, auf Module wie FiatLux ebenfalls. Nur der Erstkäufer ist abgesichert.

Beim Akku liegt Worx vorn. Er ist ein PowerShare-Akku und passt in die übrigen Geräte der Marke, etwa in den Akku-Trimmer. Der Ecovacs-Akku lässt sich laut Anleitung nur im Gerät laden. Beim Putzen gilt für beide: lieber vorsichtig. Worx bewirbt das Mähdeck als mit dem Wasserschlauch reinigbar, schließt in der Garantie aber Schäden durch fließendes Wasser aus. Ecovacs wirbt mit Abspülen und nimmt Hochdruckschäden aus.

Sieben Mähroboter nebeneinander

ModellFläche laut HerstellerOrtungSteigungAm RandFür wenAngebot (Partnerlink)
Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO1.600 m²Laser und Kamera45 bis 50 %, Grenze 20 %Fadentrimmer dabeiBäume, Mauern, bis 1.000 m²Bei Ecovacs ansehenZum Preis bei Amazon999,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.
Ecovacs GOAT O800 RTK800 m²Satellit, eigene Referenzstation45 %, Grenze 17 %kein Trimmerfreier Himmel, bis 500 m²Bei Ecovacs ansehenZum Preis bei Amazon599,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.
Ecovacs GOAT A3000 LiDAR PRO3.000 m²Laser und Kamera45 bis 50 %, Grenze 20 %Fadentrimmer dabeiflach, bis 2.000 m²Bei Ecovacs ansehenZum Preis bei Amazon2.299,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.
Worx Landroid Vision Cloud WR305E500 m²Satellit über Cloud, Kamera30 %Modul als Zubehöreben, bis 330 m²Zum Preis bei Amazon
Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E1.000 m²Satellit über Cloud, Kamera, Allrad84 %Modul als Zubehörsteiler Rasen bis 650 m²Zum Preis bei Amazon
Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR344E4.000 m²Satellit über Cloud, Kamera, Allrad, Mobilfunk84 %Modul dabeisteil und großZum Preis bei Amazon
Husqvarna Automower Aspire R6V600 m²Satellit über Cloud, Kamera40 %, Grenze 15 %keine AngabeWLAN bis in die letzte EckeZum Preis bei Amazon
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Die Flächen in der letzten Spalte rechnen mit 50 Prozent Reserve, wie sie Stiftung Warentest empfiehlt. Technik ohne Draht erklärt die Kaufberatung Mähroboter.

Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO

Nach Listenpreisen etwa die Hälfte des WR341E, dazu 33 statt 22 cm Schnittbreite und 50 statt 80 Minuten Ladezeit. Mit 62 dB(A) Schallleistung beim Mähen ist er rund 6 dB lauter als der Worx. Durchgänge müssen breiter als 0,9 m sein.

Ecovacs GOAT O800 RTK

Die niedrigste Preisklasse dieses Feldes, 45 % im Shop, Durchgänge ab 0,7 m. Als einziges Gerät hier steht er in der frei lesbaren Warentest-Liste neuer Modelle. Die Note ist kostenpflichtig und fließt nicht ein. Antenne und Kabel müssen Sie unterbringen.

Ecovacs GOAT A3000 LiDAR PRO

Baugleich zum A1600 mit größerem Akku. Sein Gegenspieler ist der WR344E, der bei gleicher Größenordnung Hänge schafft, aber nur 22 cm schneidet.

Worx Landroid Vision Cloud WR305E

Kein Antennenstab, 11 kg, Kamera, Schnitthöhe 30 bis 60 mm von Hand. Für kleine, ebene Gärten ohne Lust auf Technik im Rasen.

Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E

Allrad, Schallleistung laut Anleitung 55,7 dB(A), Schnitthöhe 20 bis 70 mm per App. Das Gerät für Hänge, nach Liste aber deutlich teurer als der A1600 und ohne Kantenmodul.

Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR344E

Der Komplettsatz mit Mobilfunk, Kantenmodul und Leuchte. Mit 5 Ah bei 18 Volt Nennspannung hat er deutlich weniger Akku als der A3000, die 4.000 m² lesen wir darum vorsichtig.

Husqvarna Automower Aspire R6V

Die dritte Meinung: 600 m², 40 % in der Fläche, 15 % an der Grenze. Korrekturdaten kommen auch hier ohne Zusatzkosten aus der Cloud, verlangen aber WLAN auf dem gesamten Rasen.

Wer zu wem passt

  • Flach bis 45 %, Bäume oder Mauern, bis 1.000 m²: GOAT A1600 LiDAR PRO.
  • Steigung über 45 % oder steiler Rand: Worx WR341E, ab rund 650 m² der WR344E.
  • Kleiner offener Rasen und kleines Budget: GOAT O800 RTK.
  • Keine Technik im Garten, ebene 300 m²: Worx WR305E.
  • Worx-Akkus schon im Regal: Das spricht für Worx, solange die Steigung passt.

Mammotion und Segway gehören in dieser Klasse ebenfalls auf die Liste, sie stehen hier aber nicht im Vergleich.

Quellen

Wo Sie die Produkte bekommen

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