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Mobile Wallbox kaufen: CEE, Adapter, 11 oder 22 kW

Mobile Wallbox für wechselnde Ladeorte: CEE rot oder blau, 11 oder 22 kW, Adaptererkennung, Schutz und Meldepflicht beim Netzbetreiber im Vergleich.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026
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Preisrahmen um 560–820 € · Stand 05.11.2026

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt14 Abschnitte

Die rote Dose in der Garage der Eltern, die blaue auf dem Campingplatz, im Ferienhaus nur Schuko: Für genau diesen Wechsel ist eine mobile Wallbox gebaut. Unsere Wahl fällt auf den NRGkick 16A mit passenden Steckeraufsätzen, weil er die Aufsätze selbst erkennt und laut Hersteller wasserdicht und überfahrsicher ist. Hängt die Box dagegen fast immer an derselben roten Dose, reicht etwas Einfacheres. Und 22 kW? Bringen nur dann etwas, wenn Auto und Dose beide mitspielen.

Was Mode 2 und Mode 3 bedeuten, erklärt unser Ratgeber zum Ladekabel fürs Elektroauto. Hier geht es nur um die Geräteauswahl.

Erst die Dosen zählen, dann die Box aussuchen

Die Leistung bestimmt der Anschluss, nicht das Gerät. Der ADAC rechnet so: An der roten CEE-Dose mit 16 Ampere sind 11 kW möglich, an der roten mit 32 Ampere bis 22 kW. Die blaue Campingdose liefert mit 16 Ampere 3,7 kW, sofern sie so abgesichert ist und der Platzbetreiber das Laden erlaubt. An der Schuko-Dose bleiben 1,8 bis 3 kW, auch mit der teuersten Box.

Schreiben Sie also auf, wo Sie in den nächsten zwei Jahren wirklich laden. Drei Orte reichen. Erst diese Liste entscheidet über das Modell.

11 oder 22 kW?

Für die allermeisten Fahrer 11 kW. Die 22-kW-Fassung braucht drei Dinge zugleich: einen Bordlader, der so viel annimmt, eine rote 32-A-Dose und die Zustimmung des Netzbetreibers. Fehlt eins davon, tragen Sie rund ein Kilogramm mehr im Kofferraum, ohne schneller zu laden.

Eine Falle gibt es aber. Die 32-A-Aufsätze passen nur auf den NRGkick 32A. An einer roten 32-A-Dose in Werkstatt oder Hof kann der NRGkick 16A also nicht laden. go-e löst das anders: Für die 11-kW-Box gibt es einen Adapter auf Rot 32 A, die Box begrenzt dann selbst auf 16 Ampere.

Warum die Adaptererkennung mehr ist als Komfort

Eine mobile Box muss wissen, woran sie hängt. NRGkick beschreibt eine automatische Erkennung, die den zulässigen Höchststrom des jeweiligen Aufsatzes festhält, am Schuko-Aufsatz sind das 13 Ampere. Bei Juice melden die Adapter die Stromstärke selbst, die Haushaltsstecker der Celsius-Reihe überwachen zusätzlich die Temperatur.

Die Erkennung kennt allerdings nur den Stecker, nicht die Leitung dahinter. Darum verlangen NRGkick und go-e, an unbekannten Dosen den geringsten Ladestrom einzustellen. Einstellbar sollte der Strom immer sein, das fordert auch der ADAC. Fremde Adapter schließen alle drei Hersteller aus.

Was die Box schützt und was das Haus liefern muss

NRGkick, go-e, Juice und Green Cell bringen laut Hersteller eine Erkennung für Gleichfehlerströme ab 6 Milliampere mit. Die Schutzeinrichtung im Gebäude ersetzt das nicht: go-e verlangt auf der Hausseite einen FI vom Typ A und einen Leitungsschutzschalter, Juice empfiehlt den FI Typ A für jede Art von Steckdose. NRGkick geht am weitesten. Die Installation muss von einer Elektrofachkraft geprüft sein, der Stromkreis braucht eigene Schutzschalter, Verlängerungsleitungen sind verboten. Und ZOE, Twingo oder Kangoo von Renault dürfen laut NRGkick nur an CEE-Dosen mit eigenem Fehlerstrom-Schutzschalter.

Der ADAC ließ 2024 sieben Geräte aus einem Meter fallen und tauchte jene ein, die am Boden liegen. Probleme gab es keine. Die Schutzart zeigt trotzdem, wofür ein Gerät gedacht ist: IP67 beim NRGkick und beim Juice, IP65 bei go-e, IP55 bei Green Cell. go-e schreibt außerdem vor, die Box senkrecht hängend zu betreiben.

Gilt die Meldepflicht auch für das mobile Gerät?

Ja. Nach § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung sind Ladeeinrichtungen dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen, über 12 kVA je Anlage braucht es seine Zustimmung. Der ADAC bezieht das ausdrücklich auf mobile Geräte und rät zur Meldung an der Heimadresse und an häufig genutzten Ladeorten. Nach Auskunft von Netze BW muss sie durch eine Elektrofachkraft erfolgen.

Wann die feste Wallbox doch näher liegt

Laden Sie fast immer zu Hause, ist die mobile Lösung meist der Umweg. Auch die rote Dose muss eine Fachkraft setzen, und die Anmeldung fällt genauso an. Was bei der festen Station zählt, steht im Ratgeber zum Wallbox-Kauf, das ermäßigte Netzentgelt erklärt der Beitrag Strom für Wärmepumpe und Wallbox. Eine Zwischenlösung ist der go-e Charger Gemini flex 2.0, der daheim in der Wandhalterung hängt und bei Bedarf mitkommt.

Sechs mobile Wallboxen nach Anschluss und Schutz

ModellNetzseiteSchutz laut HerstellerGewicht, KabelFür wenAngebot (Partnerlink)
NRGkick 16AWechselaufsätze mit Erkennung, bis 11 kWIP67/IP69K, AC 30 mA, DC 6 mAca. 2,55 kg (5 m), 5 / 7,5 / 10 mwechselnde Ladeorte, Rot 16 A und Blauansehen
NRGkick 32AWechselaufsätze auch für 32 A, bis 22 kWIP67/IP69K, AC 30 mA, DC 6 mAca. 3,5 kg (5 m), 5 / 7,5 / 10 m22-kW-Bordlader und rote 32-A-Doseansehen
go-e Charger Gemini flex 2.0 11 kWRot 16 A, Adapter als ZubehörIP65, DC 6 mA, AC 20 mA, FI Typ A im Haus1,63 kg, Typ-2-Kabel separateigene rote Dose, gelegentlich unterwegsansehen
Juice Booster 3 airüber 30 selbsterkennende Adapter, bis 11 kWIP67, AC 30 mA, DC 6 mA2,3 kg, gesamt ca. 5 mReisen in viele Länderansehen
Green Cell Habunur Rot 16 A, 6 bis 16 A in drei StufenIP55, DC 6 mA, AC 20 mA3,15 kg, 7 mgenau eine rote Doseansehen
EVDANCE Mobile Wallbox 11 kWlaut Anbieter Rot 16 A, Schuko-Adapter je nach Ausführunglaut Anbieter DC 6 mA, Schutzart nicht genanntlaut Anbieter 5,5 oder 7,8 mnur mit eingesehenen Unterlagenansehen
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NRGkick 16A

Die Box des österreichischen Herstellers DiniTech nimmt Aufsätze für Rot 16 A, Blau 16 A und Schuko, mit dem Typ-2-Aufsatz dient sie an der Säule als Mode-3-Kabel. Das Datenblatt nennt die Norm IEC 62752 und eine Validierung durch VDE und ÖVE. Der ADAC gab der DiniTech-Box 2024 die Note 1,8. Die Aufsätze liegen nicht bei, schauen Sie also gleich auf die Sets.

NRGkick 32A

Gleiche Bauart, doppelte Stromstärke. Nur diese Variante passt mit den 32-A-Aufsätzen an alle gängigen CEE-Dosen. Das zählt für Fahrer, die oft an roten 32-A-Dosen stehen, selbst wenn das Auto nur 11 kW annimmt.

go-e Charger Gemini flex 2.0 11 kW

Leicht und vernetzt. Ein 30 Zentimeter kurzes Kabel führt in die rote Dose, die Wandhalterung liegt bei, das Typ-2-Kabel kaufen Sie extra. Einphasige Adapter sind ab Werk auf 6 Ampere begrenzt. An Haushaltsdosen hält go-e höchstens 10 Ampere für empfehlenswert.

Juice Booster 3 air

Vorn lag er beim ADAC 2024 mit der Note 1,6, auch wegen der Adapterauswahl: Mehr als 30 Varianten nennt das Handbuch. Die Box selbst wiegt 700 Gramm, die Gesamtlänge von rund fünf Metern ist knapp. Original-Verlängerungen gibt es, Juice schreibt aber offen dazu, dass die Norm sie nicht vorsieht und sie darum kein CE-Zeichen tragen. Im ADAC-Feld war der Booster das teuerste Gerät.

Green Cell Habu

Die schlichte Lösung ohne Wechseladapter, vom ADAC mit 1,8 bewertet. Das Kabel misst sieben Meter, drei Stromstufen lassen sich wählen. Für die eine bekannte Dose in der Garage genügt das, und sie gehört zu den günstigeren Geräten dieser Liste. Wechseladapter nennt Green Cell nicht.

EVDANCE Mobile Wallbox 11 kW

Laut Anbieter hat die Box einen roten 16-A-Stecker, eine Erkennung für 6 mA Gleichfehlerstrom und je nach Ausführung einen Schuko-Adapter. Ob sie diesen Adapter erkennt, ist uns nicht bekannt. Anleitung oder Datenblatt lagen uns nicht vor, darum sprechen wir keine Empfehlung aus. Sehen Sie Anleitung und Prüfzeichen vor dem Kauf ein. Der ADAC rät bei wenig bekannten Marken, Hersteller und Adresse auf dem Typenschild zu prüfen und auf die Konformitätserklärung zu achten. Bei Trustpilot steht der Anbieter im November 2026 bei 3,9 von 5 aus 37 Bewertungen, fast jede vierte vergibt einen Stern, oft wegen Versand, Storno und Service.

Welche Box zu welchem Ladeort passt

  • Wechselnde Ziele mit Rot 16 A, Blau und Schuko: NRGkick 16A mit Aufsatz-Set.
  • Rote 32-A-Dosen auf der Liste oder ein 22-kW-Auto: NRGkick 32A.
  • Eigene rote Dose und ab und zu ein Ausflug: go-e Charger Gemini flex 2.0, dazu ein Typ-2-Kabel.
  • Viele Länder mit fremden Steckdosen: Juice Booster 3 air.
  • Immer dieselbe rote 16-A-Dose: Green Cell Habu.

An der Schuko-Dose laden Sie nur in Ausnahmen und mit reduziertem Strom. Auf eine Kabeltrommel verzichten Sie ganz: Der Technische Leitfaden der DKE rät davon ab.

Mehr zu den Zwischenstücken steht im Ratgeber CEE-Adapter fürs E-Auto, zur Reise im Ratgeber E-Auto laden im Urlaub und Ausland.

Quellen

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