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Mähroboter überwintern: Akku, Station, Frost, Frühjahr

Mähroboter überwintern: wie voll der Akku sein muss, wie kalt es sein darf, ob die Station draußen bleibt und was im Frühjahr zu prüfen ist.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026
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Preisrahmen um 550–2.000 € · Stand 05.11.2026

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text.

Inhalt14 Abschnitte

Halb voll einlagern klingt vernünftig und ist bei Mährobotern meist falsch. Alle Anleitungen, die wir für diesen Ratgeber ausgewertet haben, verlangen vor der Winterpause einen vollen oder fast vollen Akku, eufy mindestens 85 Prozent. Kaufen Sie gerade neu und haben keinen frostfreien Raum, ist unter den hier verglichenen Geräten der Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E am pflegeleichtesten: Der Hersteller erlaubt Lagertemperaturen bis minus 20 Grad, und der Akku lässt sich herausnehmen und im Haus aufbewahren. Haben Sie schon einen Mäher, brauchen Sie nichts Neues, nur die richtige Reihenfolge.

Wann der Mäher vom Rasen muss

STIHL nennt als Richtwert Ende Oktober bis Mitte November, spätestens die ersten Minusgrade. Der Rasen wächst dann kaum noch. Einige Geräte bremsen sich selbst: Bei Gardena lässt sich ein Frostsensor zuschalten, der das Mähen unter 5 Grad unterbindet, ab Werk ist er aus.

Draußen bleiben sollte der Mäher nicht. STIHL sagt das ausdrücklich, Husqvarna verlangt einen trockenen Raum über dem Gefrierpunkt, Ecovacs beim O800 einen Platz im Innenbereich. Verschmutzte Geräte halten laut Husqvarna in kalter, feuchter Umgebung deutlich kürzer.

Voll laden oder 50 Prozent?

Zwei Ratschläge stoßen aufeinander. Der ADAC empfiehlt für Akkus von E-Bikes und Gartengeräten allgemein 40 bis 60 Prozent und warnt davor, sie komplett voll oder leer zu lagern. Der ÖAMTC nennt für E-Bikes dieselbe Spanne. Beide schieben aber nach, dass die Vorgabe des Herstellers gilt. Und die lautet bei Mährobotern anders: Ecovacs, Worx, Husqvarna, Gardena und STIHL laden voll, eufy auf mindestens 85 Prozent. STIHL begründet das mit der Gefahr der Tiefentladung im Winterschlaf, Husqvarna warnt vor Schäden bei unvollständiger Ladung. Ein eufy-Blogbeitrag nennt für Akkumäher allgemein 50 bis 60 Prozent; wir halten uns an die Anleitung.

Das ist keine Spitzfindigkeit. Ecovacs und eufy schließen Schäden durch Tiefentladung ausdrücklich von der Garantie aus. Laden Sie also voll, schalten Sie aus und notieren Sie den Nachladetermin. Bei eufy liegt er nach 4 Monaten, bei Ecovacs nach 6.

Von Anfang November bis Anfang April sind es fünf Monate, die 4 Monate reichen also nicht. Dann zählt der Lagerort: Ecovacs und eufy laden unter 5 Grad gar nicht. Aus dem kalten Gartenhaus muss der Mäher zum Nachladen erst ins Warme.

Wie kalt darf es sein?

Worx und Ecovacs nennen minus 20 bis plus 75 Grad, eufy minus 20 bis plus 50. Gardena verlangt dagegen 0 bis 50 Grad und einen frostfreien Platz, Husqvarna 0 bis 45 Grad. Wer nur ein unbeheiztes Gartenhaus hat, verlässt mit den beiden letzteren die Herstellerangabe.

Grenzwerte sind allerdings keine Empfehlung. Der ADAC rät zu 10 bis 20 Grad, trocken und ohne direkte Sonne, und auch Ecovacs schreibt von einem kühlen, gut belüfteten, trockenen Ort. Ein Keller oder eine Garage, die nicht durchfriert, ist immer die sicherere Wahl. Wie das bei größeren Akkus aussieht, beschreibt unser Ratgeber Powerstation lagern.

Reinigen: Schlauch ja oder nein?

Auch das regelt jeder Hersteller anders, nur beim Hochdruckreiniger sind sich Ecovacs, Worx und Gardena einig: nie. Worx erlaubt den Gartenschlauch. Gardena nennt für das Schneidwerk Bürste und fließendes Wasser. STIHL schließt fließendes Wasser für seine iMOW-Modelle dagegen aus und nimmt ein feuchtes Tuch. Ecovacs verlangt Bürste und trockenen Lappen, keine Sprays. Beim GOAT A1600 kommt die Abdeckung auf den Laser, bevor Sie ihn umdrehen, und auch für das Einlagern. Bewahren Sie die Abdeckung also auf.

Die Ladestation: bleibt sie draußen?

Nirgends widersprechen sich die Hersteller stärker. Husqvarna empfiehlt dringend, die Station im Haus zu lagern; laut Anleitung genügt es, Oberteil und Netzteil hereinzuholen, die Grundplatte darf liegen bleiben. STIHL erlaubt für ältere iMOW-Modelle, sie draußen abgedeckt und vom Strom getrennt stehen zu lassen. Gardena sagt das Gegenteil zum Strom: Bleibt die Station draußen, soll das Netzteil angeschlossen bleiben, nur im Haus wird es entfernt. Ecovacs lässt beim GOAT A1600 das Netzteil trennen und die Position markieren, beim O800 sollen beide Stationen samt Netzteil und Kabeln ins Trockene.

Eine allgemeine Regel gibt es nicht, also zählt die Anleitung Ihres Modells. Ein Dach ersetzt die Einlagerung übrigens nicht, auch wenn eine Mähroboter-Garage im Sommer gute Dienste leistet.

Sechs Mäher, sechs Winterregeln

ModellLagertemperatur laut HerstellerLaden abAkku vor dem LagernLadestation im WinterAngebot (Partnerlink)
Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E−20 bis 75 °C0 °CVoll, herausnehmenKeine Angabeansehen
Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO−20 bis 75 °C5 °CVoll, alle 6 Monate ladenNetzteil trennen, Platz markierenEcovacsAmazon999,00 € bei Ecovacs · Stand 05.11.
Ecovacs GOAT O800 RTK−20 bis 75 °C5 °CVoll, alle 6 Monate ladenBeide Stationen ins TrockeneEcovacsAmazon599,00 € bei Ecovacs · Stand 05.11.
Gardena smart SILENO sense 400 m²0 bis 50 °C0 °CVollDraußen: Netzteil bleibt dran. Drinnen: abansehen
Gardena smart SILENO max 1.200 m²0 bis 50 °C0 °CVollDraußen: alles bleibt dran. Drinnen: Klemmen schützenansehen
eufy C15−20 bis 50 °C5 °CMindestens 85 %, alle 4 Monate ladenTrocken, fern von Wärmequellenansehen

Preise können sich ändern; maßgeblich ist der Preis beim Händler.

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Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E

Der Akku ist ein 20-Volt-Wechselakku, den Worx laut Anleitung bei Nichtgebrauch aus dem Gerät genommen sehen will, voll geladen, kühl und trocken. So steht der schwere Mäher (16,9 kg) in der Garage, während der Akku im Haus überwintert. Geladen wird ab 0 Grad. Zur Ladestation im Winter sagt die Anleitung nichts, das ist die Schwachstelle dieser Empfehlung. Unabhängig belegt ist die Winterfestigkeit nicht.

Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO

Die weite Lagerspanne ist ein Plus, und 6 Monate Abstand zwischen zwei Ladungen reichen für einen normalen Winter. Nachteile gibt es trotzdem: Der Akku bleibt im Gerät, geladen wird nur zwischen 5 und 40 Grad, und die Station muss im Frühjahr wieder exakt an ihren Platz, sonst drohen laut Ecovacs Positionsfehler oder ungültige Karten. Markieren Sie die Stelle also wirklich.

Ecovacs GOAT O800 RTK

Dieselben Temperaturwerte, aber doppelte Arbeit. Neben der Ladestation muss auch die RTK-Referenzstation abgebaut, ihr Standort markiert und sie im Frühjahr auf den Punkt zurückgestellt werden. Für das Gerät verlangt Ecovacs zusätzlich eine wasser- und staubdichte Abdeckung im Innenbereich. Wer die Antenne fest montiert hat, sollte den Abbau vor dem Kauf mitdenken.

Gardena smart SILENO sense 400 m²

Lädt laut Anleitung ab 0 Grad, braucht aber ein frostfreies Winterquartier. Gardena empfiehlt vor der Lagerung einen Winterservice über den eigenen Kundendienst, der reinigt und prüft. Für Haushalte mit warmem Keller unkompliziert, fürs Gartenhaus ungeeignet.

Gardena smart SILENO max 1.200 m²

Beim Drahtmodell bleibt das Kabel im Rasen. Holen Sie die Station ins Haus, müssen Netzteil und Anschlussklemmen ab, und die Kabelenden gehören in einen Schutzbehälter. Bleibt sie draußen, wird nichts getrennt. Der Mäher selbst braucht denselben frostfreien Platz wie der sense.

eufy C15

Lagern darf er bis minus 20 Grad, laden nur ab 5 Grad. Mit dem Nachladen alle 4 Monate hat er das engste Intervall dieses Vergleichs, ein Termin Anfang März gehört also in den Kalender. Die Anleitung verlangt außerdem einen Platz in Innenräumen.

Frühjahr: so kommt er wieder in Gang

Laut STIHL ist der Start je nach Region im März oder April fällig. Stellen Sie erst die Stationen auf die markierten Punkte und prüfen Sie die Kabel. Dann folgen Messer, bei den GOAT A-Modellen auch Trimmerfaden und Bürste. Ecovacs nennt als letzten Schritt das Einschalten mit Prüfung der App-Verbindung. Husqvarna führt im Wartungsplan zudem die Kontaktplatten an Station und Mäher auf.

Lädt ein tiefentladenes Gerät nicht sofort, lassen Sie es laut Husqvarna 24 Stunden in der Station stehen, bevor Sie den Service rufen. Worx schreibt, nach langer Lagerung könne mehrfaches Laden und Entladen nötig sein. Bei Drahtmodellen gehen Sie die Kabel ab, denn laut Husqvarna können Steine bei Bodenfrost den Draht beschädigen.

Selbst lagern oder abgeben?

Ohne Keller, ohne Lust auf Kalendereinträge: Husqvarna-Händler bieten ein Winterquartier in trockener, beheizter Umgebung samt Wartung und vollem Akku an, Gardena den erwähnten Service. In den Anleitungen von Worx, Ecovacs und eufy steht kein vergleichbares Angebot.

  • Kein frostfreier Raum: Worx WR341E, ersatzweise GOAT A1600 oder eufy C15, dann aber zum Nachladen ins Warme.
  • Warmer Keller vorhanden: Die Lagerung entscheidet nicht, wählen Sie nach dem Garten. Unser Überblick zu Mährobotern ohne Begrenzungsdraht hilft dabei.
  • Antenne fest montiert: Prüfen Sie vor dem Kauf eines GOAT O800, ob sie jährlich abgebaut werden kann.

Quellen

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