Black Friday am 27.11.: unsere Wahl je Ratgeber
Unabhängige KaufberatungJede Angabe mit QuelleKeine bezahlten Urteile1.462 Ratgeber und Tests So testen wir
handgetestet

Saugroboter für große Wohnungen: Akku, Tank, Nachladen

Saugroboter für große Wohnungen über 120 m²: Laufzeit richtig lesen, Nachladen, Tank- und Staubbehälter, Zonen und sieben Modelle im Vergleich.

Redaktion handgetestet · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026
Saugroboter Deebot X12S OmniCyclone in seiner Station mit durchsichtigem StaubbehälterBild: Ecovacs (Pressebild)
Unsere Wahl für die meistenDEEBOT T90 MAX PRO OMNI120 bis 200 m² mit gemischten Böden499,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.Bei Ecovacs ansehenZum Preis bei AmazonPartnerlinks
Günstige AlternativeDEEBOT T30e OMNIgroßes Zuhause, knappes BudgetZum Preis bei EcovacsZum Preis bei AmazonPartnerlinks
Auch im VergleichDEEBOT T90 MAX PRO OMNI120 bis 200 m² mit gemischten BödenZum Preis bei AmazonPartnerlink

Preisrahmen um 200–1.050 € · Stand 05.11.2026

Mail, wenn der Preis fällt

DEEBOT T90 MAX PRO OMNI: Wir schreiben Ihnen einmal, wenn der Preis bei Ecovacs mindestens 5 % unter 499,00 € liegt.

Aktiv erst nach Klick in unserer Bestätigungsmail, endet spätestens nach 180 Tagen. Abmelden jederzeit über den Link in der Mail. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Redaktionelle Auswahl nach Recherche, nicht selbst getestet. Gründe und Einschränkungen stehen im Text. Preise können sich ändern; maßgeblich ist der Preis beim Händler.

Inhalt13 Abschnitte

Ab 120 m² entscheidet beim Saugroboter nicht die Pascal-Zahl. Es zählt, was passiert, wenn mitten im Lauf der Akku nachlässt oder der Wassertank leer ist. Wir halten darum den Ecovacs Deebot T90 Max Pro Omni für den vernünftigsten Kauf: 5.200 mAh, laut Hersteller 257 Minuten Laufzeit und 4 Liter Frischwasser in der Station, und das eine Preisklasse unter den Spitzenmodellen. Wer eine sehr große Fläche mit viel Hartboden regelmäßig wischt und mehr ausgeben mag, schaut sich den X12S an, der kurze Ladepausen nutzt.

Wie lange braucht ein Roboter für 150 m² wirklich?

Länger, als die Prospekte vermuten lassen. Ecovacs selbst nennt in seinen Fragen und Antworten ein nüchternes Beispiel: 23 m² in weniger als 45 Minuten. Hochgerechnet wären 120 m² knapp vier Stunden. Auf der Seite des X11S steht dagegen „bis zu 500 m²“ pro Durchgang. Beide Angaben stammen vom selben Hersteller, beide kommen ohne genaue Bedingungen.

Der Widerspruch löst sich teilweise auf. Die 500 m² stehen im selben Satz wie das Nachladen während der Moppwäsche, sie beschreiben also keine einzelne Akkuladung. Rechnen Sie mit der vorsichtigen Zahl. Für die Planung heißt das: Ein Lauf über die ganze Wohnung kann einen halben Tag dauern, und zwischendurch steht der Roboter an der Station.

Auch die 257 Minuten des T90 sind nur ein Richtwert. Ecovacs nennt dazu keinen Modus. Beim T30e schlüsselt der Hersteller genauer auf: 220 Minuten leise saugen, 200 Minuten im Standardmodus, 180 Minuten saugen und wischen. Dieser Abstand zeigt ganz gut, was Wischen und höhere Stufen kosten.

Nachladen: Wo große Wohnungen hängen bleiben

Fast alle Geräte dieser Klasse fahren bei schwachem Akku zur Station und machen danach weiter. Der Unterschied liegt im Tempo und in den Bedingungen. Der X12S lädt laut Shopseite während der Moppwäsche in 3 Minuten 13 Prozent nach, der X11S 10 Prozent. Die Anleitung des X12S spricht von etwa 5 Minuten Schnellladen, danach läuft die normale Ladung bis zum vollen Akku. Eine volle Ladung dauert rund 2,5 Stunden, beim T90 ca. 3,5 Stunden, beim T30e und bei Dreame sogar 4,5 Stunden. Ein Akku mit 4.000 mAh und schneller Zwischenladung kann darum sinnvoller sein als ein großer, der lange pausiert.

Bei der Konkurrenz stecken die Fallen in den Einstellungen. Dreame verlangt, dass das Fortsetzen in der App eingeschaltet ist, und warnt: Ist der Roboter zu weit von der Station entfernt, findet er womöglich nicht selbst zurück. Roborock setzt beim Saros 20 nicht fort, wenn Sie ihn von Hand oder per Taste zur Station schicken, und der Nicht-stören-Modus unterbindet das automatische Nachladen. Wer abends startet, sollte das wissen. eufy rät für große Wohnflächen, die automatische Rückkehr zur Reinigung in der App zu aktivieren.

Tank und Staubbehälter: Was reicht für wie viele Durchgänge?

Am Roboter selbst sind die Mengen klein. Die großen Ecovacs-Modelle tragen 110 ml Wasser und 250 ml Staub, der eufy E28 hat 120 ml Frischwasser. Entscheidend ist deshalb die Station. Ecovacs gibt die Wischfläche je Tankfüllung an: 400 m² beim X12S und X11S, 356 m² beim T90, 300 m² beim T30e. Bei 150 m² Hartboden kommen Sie also mit dem T90 auf gut zwei Durchgänge, bevor Sie nachfüllen, mit dem X12S auf gut zweieinhalb. Wer täglich wischt, trägt jeden zweiten oder dritten Tag einen Tank zum Waschbecken.

Sehen Sie sich auch den Schmutzwassertank an. Beim T90 fasst er 2,2 Liter gegen 4 Liter frisch, beim T30e sind beide 4 Liter groß. Welcher Behälter zuerst die Meldung auslöst, verrät Ecovacs nicht.

Beim Staub stehen sich Beutel und Behälter gegenüber. Der T90 sammelt in einem 2,5-Liter-Beutel, der T30e in 3 Litern. X11S und X12S arbeiten beutellos, für den X11S nennt Ecovacs 1,6 Liter und bis zu 48 Tage. Eine Wohnfläche steht nicht dabei. In 180 m² mit Hund dürften Sie diese Tage kaum erreichen.

Zonen und Karten: Worauf es auf einer Ebene ankommt

Wer auf einer Ebene wohnt, braucht genau eine Karte. Die Kartenzahl, mit der viele Geräte werben, ist hier Nebensache. Wichtiger sind Zonen, damit nicht immer alles gereinigt wird: Küche und Flur täglich, Schlafzimmer zweimal die Woche. Das bringt mehr als ein größerer Akku.

Ecovacs legt Sperrbereiche als virtuelle Grenzen in der App an. eufy weist darauf hin, dass No-Go-Zonen zum Aufteilen der Reinigung gedacht sind und nicht dazu, gefährliche Stellen abzuriegeln. Prüfen Sie außerdem das WLAN am entferntesten Punkt: Der X12S braucht laut Anleitung ein 2,4-GHz-Netz, in langen Grundrissen hilft ein zusätzlicher Access Point. Geht es Ihnen vor allem um das Wischsystem, finden Sie mehr im Ratgeber zum Saugroboter mit Wischfunktion.

Sieben Modelle für große Flächen

ModellAkku und Ladezeit laut HerstellerStation: Frischwasser / SchmutzwasserFür wenAngebot (Partnerlink)
DEEBOT T90 MAX PRO OMNI5.200 mAh, ca. 3,5 h4 l / 2,2 l120 bis 200 m² mit gemischten BödenBei Ecovacs ansehenZum Preis bei Amazon499,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.
DEEBOT X12S OmniCyclone4.000 mAh, ca. 2,5 h3,5 l / 2,4 lviel Hartboden, häufiges WischenBei Ecovacs ansehenZum Preis bei Amazon1.049,00 € bei Ecovacs · Stand 06.11.
DEEBOT X11S OmniCyclone4.000 mAh, Ladezeit k. A.3,5 l / 2,7 lbeutellos, Schwellen bis 24 mmZum Preis bei EcovacsZum Preis bei Amazon
DEEBOT T30e OMNI5.200 mAh, ca. 4,5 h4 l / 4 lgroßes Zuhause, knappes BudgetZum Preis bei EcovacsZum Preis bei Amazon
Roborock Saros 206.400 mAh, Ladezeit k. A.k. A., wahlweise WasseranschlussHaushalte mit Anschluss für die StationZum Preis bei Amazon
Dreame X50 Ultra Completek. A., ca. 4,5 hk. A.wer die Pausen einplanen kannZum Preis bei Amazon
eufy Omni E285.200 mAh, ca. 3,5 hRoboter 120 ml / 180 mlzusätzlich Polster und TeppichfleckenBei Coolblue ansehenZum Preis bei Amazon999,00 € bei Coolblue · Stand 06.11.
Vor dem Kauf eine zweite Meinung?Per WhatsApp fragen

DEEBOT T90 MAX PRO OMNI

Viel Akku, 4 Liter Frischwasser und eine Preisklasse unter dem X12S. Dazu kommen Schwächen, die Sie kennen sollten: Die Hauptbürste lässt sich laut Datenblatt nicht anheben, Hindernisse erkennt er über strukturiertes Licht ohne die aufwendigere Sensorik des X12S, und Schwellen schafft er nur bis 20 mm. Der Beutel bleibt ein laufender Kostenpunkt.

DEEBOT X12S OmniCyclone

Sein Vorteil ist das Nachladen in den Wischpausen und das beutellose Entleeren, dazu überwindet er laut Ecovacs 25 mm hohe Schwellen. Eine brauchbare Laufzeit in Minuten nennt die Shopseite nicht, und die Angaben zur Schnellladung weichen zwischen Shop und Anleitung ab. Für die meisten Wohnungen ist der Aufpreis nur bei täglichem Wischen vertretbar.

DEEBOT X11S OmniCyclone

Die Bedingungen hinter „500 m² pro Durchgang“ bleiben offen. Technisch liegt er nahe am X12S, navigiert laut Datenblatt aber mit Mini-ToF statt dToF, und die Preisklasse ist kaum niedriger. Kaufen würden wir ihn nur, wenn er im Angebot deutlich darunter liegt.

DEEBOT T30e OMNI

Die günstige Lösung mit großem Akku, 4 Liter in beiden Tanks und 3-Liter-Beutel. Sie verzichten auf warmes Wasser bei der Moppwäsche. Mit 4,5 Stunden Ladezeit pausiert er lange, und 300 m² Wischfläche pro Tank sind der niedrigste Ecovacs-Wert hier.

Roborock Saros 20

Laut Anleitung arbeitet er mit 14,4 V und 6.400 mAh, also deutlich mehr als der T90. Für Haushalte interessant ist die Variante mit Wasserzu- und -ablauf, denn sie nimmt das Tanktragen ganz weg. Das setzt einen Anschluss am Stellplatz voraus. Laufzeit und Tankgrößen konnten wir nicht verlässlich klären.

Dreame X50 Ultra Complete

Dreame gibt rund 4,5 Stunden Ladezeit an. Bei 150 m² mit Zwischenladung zieht sich ein Lauf also hin, vor allem wenn das Fortsetzen nicht eingeschaltet ist. Akkukapazität und Tankgrößen konnten wir aus der Anleitung nicht belegen, darum steht das Gerät hier nur als Option.

eufy Omni E28

Der Roboter wiegt 5,2 kg, ist 111 mm hoch und hat 5.200 mAh. Als Besonderheit bringt er einen abnehmbaren Tiefenreiniger für Textilien mit. Für die Fläche ändert das nichts, im Haushalt mit Sofa und Teppichen kann er trotzdem nützlich sein. Die Station ist mit 37 × 48 × 46 cm eher ausladend.

So würden wir entscheiden

  • 120 bis 200 m², Teppiche und Hartboden gemischt: T90 Max Pro Omni, mit Zonen statt Gesamtreinigung.
  • Überwiegend Hartboden, tägliches Wischen, Geld spielt eine kleinere Rolle: X12S.
  • Fester Wasseranschluss am Stellplatz vorhanden: Roborock Saros 20 prüfen.
  • Großer Grundriss, knappes Budget: T30e Omni, dafür Lauf auf den Vormittag legen.

Kein Roboter ersetzt in einer großen Wohnung alles. Einmal pro Woche holt ein Bodenstaubsauger mehr aus Ecken und Teppichen, für zwischendurch reicht ein Akku-Staubsauger.

Die Laufzeit ordnet der Ratgeber zur Akkulaufzeit ein.

Für feste Leitungen an der Station lesen Sie den Ratgeber zum Festwasseranschluss, zu den Reihen den Deebot-Vergleich.

Quellen

Wo Sie die Produkte bekommen

Verkauf, Lieferung, Gewährleistung und Produktsicherheit liegen allein beim jeweiligen Händler und Hersteller. Alle Angaben ohne Gewähr; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Haftungsausschluss

Unabhängige Tests brauchen Ihre Unterstützung

Ein gründlicher Test kostet Zeit, Technik und oft das Produkt selbst. Hersteller bezahlen uns nicht für gute Urteile – darum kann die Qualität unserer Tests nur durch Ihre Unterstützung über unsere Partnerlinks gesichert werden. Kaufen Sie über einen dieser Links ein, erhalten wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich am Preis nichts, unser Urteil bleibt unabhängig. Danke, dass Sie so auch in Zukunft hochwertige, unabhängige Tests möglich machen.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Noch nicht entschieden?

Vergleichen Sie in Ruhe weiter – alle Beiträge dieser Rubrik werden monatlich auf neue und ausgelaufene Modelle geprüft.

Diesen Ratgeber teilen

Das passt dazu

Alle aus Haushalt →