Selbst besucht, selbst bezahlt. Der Gasthof Seitz in Thuisbrunn bei Gräfenberg braut sein eigenes Bier, das Thuisbrunner Elch-Bräu. Wir haben ihn über rund zehn Jahre regelmäßig besucht, unser letzter Bericht stammt vom Juli 2019. Wir vergeben drei von fünf Sternen.
Biergarten und Schäuferla
Der Biergarten ist sehr schön, für Kinder gibt es einen kleinen Spielplatz. Das Essen war über Jahre geschmacklich top: Das Schäuferla war ein Gedicht, mit knackiger Kruste und zartem Fleisch, das vom Knochen fiel. Auch der Salat war frisch und knackig, mit einem süßlichen hausgemachten Dressing. Auf der Karte stehen viele weitere Gerichte, natürlich auch das Schnitzel Wiener Art.
Vom Geheimtipp zum bekannten Ausflugsziel
Mit den Jahren ist der einstige Geheimtipp in der ganzen Region bekannt geworden. Damit stiegen auch die Preise: Das Schäuferla kostete zunächst 9,90 Euro, einige Jahre davor gut 2 Euro weniger. Im Juli 2019 waren es 10,80 Euro. Gleichzeitig war die Portion kleiner, das Fleisch zu zäh und die Kruste zwar sehr gut, aber viel zu wenig. Immerhin gab es noch zwei Klöße. Für eine fränkische Gastwirtschaft in der Fränkischen Schweiz stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns nicht mehr. Der Service war dagegen stets bemüht und freundlich.
Unser Rat
- Vor allem an Feiertagen reservieren. Das geht nur für den Innenraum, im Biergarten nicht.
- Das eigene Elch-Bräu probieren.
- Unser Bericht stammt von 2019. Wer heute hinfährt, prüft vorher Öffnungszeiten und Karte.
Fazit
Der Gasthof Seitz war für uns lange ein Lieblingsziel mit sehr gutem Schäuferla und schönem Biergarten. 2019 stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr. Wir vergeben drei von fünf Sternen.
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